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ZweitaktKollektivLeipzig.de Foren-Übersicht Die Projekte Ost trifft Fernost -was der Dennis so schraubt (56k go home)
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29.12.2014, 00:40
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Donath
ZKL - Getriebegott


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Titel: Ost trifft Fernost -was der Dennis so schraubt (56k go home)

Hallihallo,

da die Weihnachtsfeier rum ist und wahrscheinlich wieder mal etwas Zeit ins Land gehen wird bis man wieder mal persönlich über Projekte sprechen kann, dachte ich mir, ich mach mal einen Projektthreat auf, in dem ich mal so reinposte was so geschraubt wird an meinen Trabis, Mitsubishis und Daihatsus.

Aber zu den Karren dann immer mal nach und nach was hier, wenn ich was dran mache.

Da bei mir aber erst im neuen Jahr wieder was geschraubt wird, werde ich mal versuchen hier so die ein oder andere Geschichte aus diesem Jahr noch zusammen zu fassen.
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Zuletzt bearbeitet von Donath am 24.03.2015, 20:59, insgesamt einmal bearbeitet
 
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29.12.2014, 01:01
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Donath
ZKL - Getriebegott


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Titel:

Gut, dann fangen wir mal an. Der erste Patient den ich euch vorstellen will, ist die Gudrun, die Gudrun ist ein Daihatsu Cuore L80 Facelift von 1988 und sie ist die Forenschlampe des Daihatsu Forums. Nachdem Sie bei zwei Usern dort einen Zwischenstopp gemacht hat, wanderte sie diesen Sommen in meine Hände über.

Bevor der Umbau von Gudrun starten konnte, hatte ich noch ein paar Vorfaceliftteile besorgt (Haube, Grill und Heckklappe) und die Technik wurde gemacht (Zahnriemen, Simmerring Nockenwelle, Ölwechsel usw.).

Aber nun zum Umbau, ich bin mal so frei ein paar Geschichen aus dem Daihatsu Forum hier her zu kopieren, der Hauptteil des Umbaus wurde an einem WE gemacht, aber der Umbau ist auch noch nicht abgeschlossen:

Zitat:
So, dann kommen wir mal zum Bericht des Wochenendes.

Teil 1:

Die Vorgeschichte:

In einigen Telefonaten und auch beim Treffen sprachen Mo und ich über die Sachen die noch an Gudrun zu machen sind, wie zum Beispiel das Dach lackieren, da dort ja mal ein Backstein eingeschlagen war, wie auch über andere Sachen die man noch an Gudrun machen könnte. Und wie das bei uns beiden „Spinnern“ so ist, warf der eine einen Gedanken auf, der andere entwickelte ihn weiter bis hinterher Plötzlich ein Bild von Gudrun in unseren Köpfen war, wie sie aussehen könnte. Als dann meine Frau auch noch Anspruch auf ein spezielles Gimmick erhobt lenkte dies wiederum unsere Spinnerei in eine Richtung, die nach Umsetzung schrie. Nach einem hochprofessionellen Fake mit Paint verstärkte sich die Meinung derartig, dass klar war, es muss was am Wagen passieren . . . and thats how the story beginns . . .

Am Mittwoch letzter Woche packte ich dann den Wagen, Gudrun musste diverse Teile mitnehmen, die für Ihren Umbau gedacht waren, aber auch ein par Teile, die einfach nur frei Haus zu Mo kommen sollten.

Die Anfahrt:

Am Donnerstag machte ich auf Arbeit früher Schluss, damit ich schnell auf die Bahn komme, ich wollte den Kölner Ring noch vor dem Berufsverkehr hinter mir lassen. Also auf die Bahn und los, bei Geschwindigkeiten von um die 100 km/h ging es los. Schnell stellte sich aber heraus, das die Temperatur des Wagens stabil bleibt und die LKW´s verleiten einen dann doch etwas schneller zu fahren. Ich war dann so mit 120 km/h unterwegs. Ca. 270 km lief es wie geschmiert, aber zwischen Frankfurt und Würzburg wurde Gudrun plötzlich warm, die Nadel stieg auf ca. ¾ der Temperaturanzeige.

Dabei hatte ich mich so gefreut, dass die Tanknadel schon seit ewigen km wie festnagelt auf der Hälft verharrte und ich hatte die Hoffnung mit einer Tankfüllung durchfahren zu können.

Nunja, Auto heiß, also mal rausfahren und gucken was los ist. Auf den nächsten Parkplatz ließ ich den Wagen zunächst laufen und schaute ob der Kühlerlüfter lief – tat er nicht - Kühlerschläuche geprüft, so heiß sind die doch gar nicht und vor allem ist kein übermäßiger Druck drauf – komisch – Ausgleichsbehälter gecheckt, Wasser war ok. Also Motor aus und nochmal Ölstand geprüft, auch der war perfekt, kein Ölverlust, kein Ölverbrauch. Komisch, Auto direkt nochmal gestartet -> Temperaturanzeigt ist kurz unter halb, Tankanzeige plötzlich nur noch ¼ statt ½ voll . . . ok, merke: Keine Temperaturprobleme vorhanden, sondern die Kombianzeige spinnt. Also wieder auf die Bahn, an der nächsten Tankstelle den Wagen nochmal voll gemacht (300 km mit 15l) und dann ohne Problem noch die restlichen 150 km bis nach Ansbach abgespult, auch jetzt machte das Kombiinstrument wie die ersten 270 km keine Mucken, alles Bestens.

Nachdem ich mein Ziel erreichte, holte ich Mo von Arbeit ab (er hatte da schon mal was vorbereitet, dazu später mehr), nach dem Abendessen ging es dann weiter, Gudrun durfte ihren Platz auf dem OP in der Sickworkx Werkstatt einnehmen.



Für den Abend stand dann aber erstmal nur noch ausladen auf dem Plan.


Tag 1:

Der erste Arbeitstag begann um 6 Uhr morgens, ich hatte für das Wochenende ein sehr passendes Leihfahrzeug bekommen, an dem führte ich als erste Amtshandlung einen Ölwechsel durch.



Da hier wahrscheinlich jeder weis wie ein Ölwechsel geht, erspare ich euch die Details.

Und dann lag da in der Halle so eine L201 Dachhaut rum:



Interessant, sah fast so aus, wie als hätte die jemand mutwillig bereit gelegt. Wäre doch was für die Gudrun oder? Also das Faltdach aus der Dachhaut ausgebaut und aus der Dachhaut die ehemalige Verschraubung raus geflext, könnte ja als Schablone fungieren:





Also drauf mit der Schablone auf das Dach und dann angezeichnet:



Das ganze sieht dann ohne Schablone so aus:



Dann noch fix die Sitze aus dem Wagen ausgebaut und dann hieß es Arschbacken zusammen kneifen, Kopf ausschalten und die Flex dafür ein. Und dann war es soweit, Gudrun zeigte sich oben ohne:




Dann war beten angesagt. Ich habe das Faltdach aufgelegt und hatte Schwein, es passte auf Anhieb. Es macht sich schon bemerkbar wenn man eine gute Schablone hat. Gudrun mal obenrum geschlossen, oder auch obenrum freizügig:




Und eine nette Nachricht hinterließ Gudrun dann auch noch für Mo:




Der Vormittag war fast geschafft, ich baute noch die Stoßstangen von Gudrun ab und dann war erstmal Mittagspause angesagt.

Ende Teil 1, weiter mit Teil 2.

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29.12.2014, 01:09
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Donath
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Titel:

Zitat:
Teil 2:

Mit Mo ging es dann nach einer ausführlichen Mittagspause wieder in die Halle, wo später dann noch Sven zu uns stieß und unser Arbeitskomando komplettierte.

Auf dem Plan stand Radläufe bördeln und schauen was sich unter der gestrichenen Farbe am Radläuf hinten auf der Beifahrerseit versteckte.

Also hoch mit der Gudrun auf die Bühne und kurz von unten inspiziert. Verdammt was sind das für Blasen an den Kotflügelaufnahmen? Also Kotflügel runter.



Naja, wenn das so ist müssen wir wohl mal ein Bestandsaufnahme rings ums Auto machen.

Also:

Radlauf hinten Beifahrerseite, entrosten:



dann oben am Radlauf . . . ich habe zu Mo ja gesagt wir finden Glasfaserzeugs . . . Mo hat dann mal geschaut:



Ein Loch mit Feinspachel haben wir schonmal. Blech raus:



und tata . . . Glasfaserspachtelklumpen:



Nächste Baustelle, unten am Schweller war schon ein Blech aufgeschweiß, nachdem Mo die Geschichte aufgeschliffen hat sah es dann dort so aus:




Nach dem entfernen des Blechs wussten wir dann auch warum, da war im Radhaus ein Loch wo scheinbar immer fein Wasser reingelaufen ist:



Und da Mo der Blechmeister die Löcher aufgemacht hat, durfte er sie auch wieder zu machen.

Endspitze neu modeliert, als erstes musste das Loch zu und dann musste die Ecke wieder hergestellt werden:







Und oben hat Mo auch ein schickes Blech eingesetzt:



Auf der Beifahrerseite hinten hatten Sven und ich den Radlauf in Gemeinschaftsarbeit freigelegt und dabei kam auch noch ein Loch zum Vorschein, welches ebenfalls ausgeschnitten und geschweißt wurde:




Ansonsten sah der Radlauf auf der Fahrerseite zum Glück noch gut aus:



Meine Hauptbeschäfftigung in der Zeit war das Freilegen der Schweller und der Kotflügelaufnahme. Die Schweller hatten an vielen Stellen punktuellen Rost, welchen ich weggeschliffen habe:




Die Kotflügelaufnahmen waren auch ordentlich rostig und gut vernarbt. An einigen Stellen musste Mo hier auch neues Blech beidseitig einsetzen. Wir haben dann zur Sicherheit noch Ablauflöcher nachgerüstet, damit falls mal Wasser in die Schweller kommt, es ablaufen kann. Hier mal ein Bild von der Beifahrerseite, die Fahrerseite war ähnlich:



Diese unfreiwilligen Restaurationsarbeiten kosteten uns quasi den ersten Tag, denn wir hatten mittlerweile schon 2 Uhr in der Nacht. Jetzt endlich konnten wir mit den eigentlichen Arbeiten beginnen und das Projekt mausert sich schon am ersten Tag zu einem Hardcoreprojekt.

Die Front bekam ihre neu pulverbeschichteten Vorfacelift Stoßstangenhalter verpasst:




Sven schnappte sich das Bördelgerät und legte die Radläufe um:



Das sollte an Platz für die Alufelgen reichen:



Weiter ging es dann mit den Lackiervorbereitungen, denn unser Zeiplan sah vor, dass der Wagen am Ende des ersten Tages in Füller da steht. Das ist aber eine andere Geschichte, die gibt es in Teil 3 zu lesen.

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29.12.2014, 01:19
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Donath
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Titel:

Zitat:
Teil 3:

Und weiter geht es mit der Geschichte vom Hardcoreschrauberwochenende.

Hier mal noch ein paar Impessionen von der Sickworkx Crew bei der Arbeit:




Auch Mo schien sichtlich Spaß an der Arbeit zu haben:



Weiter im Text. Nachdem wir alle Blecharbeiten soweit gemacht hatten, konnte wir endlich zu der Arbeit kommen, die wir eigentlich für Tag 1 geplant hatten . . . der Meister griff zum Spachtel und arbeitet die gebördelten Radläufe und das Dach wo der Backstein eingeschlagen war auf.



Ich erspare euch jetzt Fotos von jeder Schicht Spachtel die Mo da auf dem Wagen aufgetragen hat. Es gibt dafür aber Fotos vom fertig geschliffenen Spachtel und vom bereits abgeklebten Auto. Ein Dank an Mo, dass er hier seine Spachtelküste gezeigt hat, ich hätte wahrscheinlich schon nach der zweiten Schicht in den Sack gehauen und hätte beleidigt: "Das muss reichen!" gesagt. Aber nicht mit Mo . . . aber seht selbst, ihr glaubt garnicht wie zeitaufwendig so eine ordentliche Karosserievorbereitung ist:





Dann konnte endlich grundiert werden. Zur Rostvorsorge gab es eine spezielle Äzgrundierung, die Schweller und Radläufe lange rostfrei halten sollen:




Nach dem die Grundierung dann abgelüftet war konnte Mo die finale Schicht Füller aufbringen, die dann unseren 1. Arbeits"tag" beendete:



Ach beinahe vergessen, wir haben auch noch 3 Stellen am Heckblech der gleichen Behandlung unterzogen.

Mit dem füllern hatten wir dann unsere ToDo Liste für Tag 1 abgearbeitet. Zeit ins Bett zu gehen. Ich war dann ca. um 7:30 Uhr im Bett.

Bevor es mit Tag 2 weiter geht noch ein kleiner Rückblick:

Da Mo und ich uns im Vorfeld des Wochenendes schon klar waren, dass alle Pläne in der Kürze der Zeit nicht umsetzbar sind entschieden wir, dass ein paar Arbeiten im Vorfeld und ein paar Arbeiten im Nachhinein erledigt werden müssen. So organisierte ich wie hier schon geschrieben Austauschanbauteile. Die neue Haube und die Heckklappe werden im Nachhinein noch aufgearbeitet und werden später den Weg ans Auto finden.

Die größe Vorarbeit hatten aber wie soll es auch anders sein vorallem Mo und Sven. Sie machten das Vestatec Spoilerkit lackierfähig. 80er Plastekram - geil. Die Heckstoßstange und die Schweller waren ja schon von Kai (einem anderen User aus dem Daihatsu Forum und Vorbesitzer der Teile) lackiert, diese mussten zum Glück "nur" komplett angeschliffen werden. Die Front war allerdings noch nicht vorbereitet und zusätzlich noch mit Thermolack lackiert (nicht schleifffähig, fängt an zu schmieren). So hatte Mo dann quasi noch eine Restauration einer Frontstoßstange an der Backe.

In diesem Zustand kam die Front aus dem Lager:




Nach dem schleifen war dann wieder eine verarbeitungsfähige Font zu sehen, die direkt auch noch zum lackieren vorbereitet wurde:




Wie neu.

Und dann konnte das Spoilerkit in Lack getaucht werden und so lag es dann für Gudrun bereit:






Irgendwie hab ich leider kein Bild vom Heckspoiler gemacht, aber der ist auch mit dabei und kommt dann auf die restaurierte Heckklappe.

Soweit zu Teil 3, es geht mit Teil 4 weiter, wo ich Tag 2 des Umbauwochenendes für euch dokumentiere.

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29.12.2014, 01:27
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Donath
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Titel:

Zitat:
Teil 4:

Teil 4 berichtet von Tag 2, der für uns am Samstag Nachmittag gegen 16 Uhr begann. Wir mussen zwischenzeitlich noch einen stärkeren Kompressor für die Lackierung besorgen, da der Meister der Meinung war, dass der hauseigene Kompressor nicht schnell genug nachpumpt.

Als wir zur Halle fuhren taucht auch Sven vor uns im Auto auf . . . sehr gut wenn die Mitarbeiter wissen wann ihre Mittagspause rum ist und das sie vor dem Chef da sein müssen.

Das Auto war gefüllert und wir konnten uns dem Feinschliff widmen. Mo sprühte Kontrolllack auf, damit wir sehen konnten wo wir überall alles schon eine glatte Fläche hergestellt haben:



Während wir uns den "Grobschliff" mit der Maschine noch teilten, ließ sich Mo es sich dann nicht nehmen den Fein- und Nassschliff selbst durchzuführen:




Ja, sieht so aus als könnte da Lack drauf:



Zwischenzeitlich beschäftigten Sven und ich uns mit der neuen Nummernschildhalterung. Mo hatte alle "unnötigen" Löcher in der Front beseitigt und wir wollten die frisch gecleante Front nicht zerbohren. Außerdem fanden wir nach etwas probieren die Position einseitig auf der Beifahrerseite besser als in der Mitte.

Wir fertigten aus Resten, also aus Regalschienen den neuen Halter. Nach etwas abwinkeln, schleifen, bohren und schweißen hatten wir einen Halter entworfen, der in der Mitte, also bei der originalen Stoßstangenbefestigung und bei den Befestigungspunkten für den Nebelscheinwerfer verschraubt wird:



Damit wird das Kennzeichen nun in dieser Position befestigt:



Um es mal vorweg zu nehmen, nach dem lackieren sah der Halter richtig professionell aus:




Sogar Bi-Colour

Bevor es nun ans lackieren des Wagens gehen konnte, mussten wir noch ein paar Sachen erledigen.

Zunächst musste noch etwas abgedichtet werden, hauptsächlich die gebördeteln Radläufe:



Dann durfte Gudrun umziehen, von der Bühne in die Lackierhalle:




Erneut musste der Wagen wieder abgeklebt werden und dann konnte es endlich los gehen mit lackieren. Der Meister bei der Arbeit:




Hier das Lackergebnis:






Mit diesem Ergebnis beendeten wir sehr zufrieden unseren 2. Arbeitstag. Letzendlich war ich glaube ich um 4 Uhr im Bett, also etwas früher wie am Vortag. Den Schlaf brauchen wir aber auch, denn für Sonntag, den 3. Arbeitstag hatten wir noch ein straffes Programm auf dem Plan. Aber das ist eine andere Geschichte die es im nächsten Teil zu lesen gibt.

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29.12.2014, 01:53
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Donath
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Titel:

Zitat:
Teil 5:

Wir schreiben Tag 3 des Umbauwochenendes. Der rote Lack an den Radläufen war soweit angezogen dass wir vor dem Mittag noch etwas an Gudrun machen konnten.

Da die Haube und die Heckklappe die auf Gudrun soll im Nachgang noch hergerichtet werden, entschlossen wir uns die originale Heckklappe erstmal verbaut zu lassen und an der Front sollte ein provisorisch lackierter Grill und Haube verbaut werden. Mein Wunsch war ja Vorfaceliftoptik und das käme uns auch entgegen, da wir keinen Vestatec Facelift Grill hatten. Also die Haube aus Zeitgründen nur mit dem Exenterschleifer geschliffen, den Grill geschliffen und mit Plastegrund versehen und dann konnten die Teile mit zu Gudrun in die Lackierhalle, auf einen sellbst gebauten Ständer:



Und da war ja auch noch das Dach, da hatten wir irgendwie auch noch keinen Lack drauf gemacht:



Und dann griff der Meister wieder zu seinem Werkzeug und Gudrun durfte nochmal im Lack duschen:






Das Dach, die Haube und der Grill bekamen schwarz uni ab. Nachdem der Lack per Druckluft getrocknet wurde bekamen die Teile dann auch alle noch Klarlack ab.

Danach gaben wir dem Klarlack Zeit zum trocknen und verabschiedeten uns in die Mittagspause.

Teil 6, der finale Teil:

Nach der Mittagspause war es soweit, Gudrun durfte wieder an die Sonne, damit der Lack noch schön druchtrocknen konnte, wärend wir das Auto zusammen bauten.

Das zusammenbauen zog sich dann doch noch etwas in die Länge, denn es mussten noch Anpassungsarbeiten vorgenommen werden. Zum einen hat Sven z.B. Stoßstangenhalter für die Frontstoßstange gebaut, die seitlich in der Stoßstange verschraubt werden und dadurch einen Gewindebolzen "aufstellen" der mit dem Kotflügelhalterung verschraubt wird. An der Heckstoßstange ein ähnliches Problem, es waren zwar originale Gewindebolzen in den Stoßstangenseiten vorhanden, aber keine Aufnahme am Auto, die musste ich nachträglich noch bohren. Auch die beiden Schrauben am Frontblech, die die Kotflügel halten waren beide abgebrochen, auch hier hieß es ausbohren und Gewinde schneiden. Bei Schiebedach war ein Plasteschuh der Querschienen verschlissen, sodass das Dach immer schief öffnete, Mo schnappte sich den Schuh und mit etwas plastikschweißen und schleifen konnte der Schuh wieder in seine originale Form gebracht werden und damit auch das Dach überredet werden wieder ganz normal zu öffnen.

Gegen 19 Uhr am Abend waren wir dann mit dem Zusammenbau fertig. Bilanz des Wochenendes:

- Rost an Schwellern, Radläufen und am Heckblech entfernt, neue Bleche eingeschweißt, gespachtelt, grundiert, gefüllert und in rot lackiert.
- das Dach bekam ein Schiebedach, wurde ebenfalls entrostet, gespachtelt, grundiert, gefüllert und schwarz mit Klarlack lackiert.
- Radläufe hinten gebördelt und abgedichtet.
- Vestatec Spoilerkit aufgearbeitet, rot lackiert und Font und Heck verbaut.
- Umbau auf Vorfacelift mit 86er Haube und Grill in schwarz und Klarlack lackiert, mit 86er Blinker und mit schwarz pulverbeschichteten Vorfacelift Stoßstangenhaltern
- extra angefertigter Kennzeichenhalter vorn

Und jetzt zum wichtigsten, was euch wohl am meisten interessiert, wie sieht der Wagen aktuell aus:
















Hat ganz schön ihren Charakter verändert die gute Gudrun, oder?

Die Rückfahrt

Gegen halb 8 wurde ich dann von Mo vom Hof geschmissen, es wurde aber auch Zeit das ich mich auf den Heimweg mache. Für die 450 km Rückweg brauchte ich so ziehmlich genau 4 1/2 Stunden, mit einem Tankstopp. Der Wagen lief problemlos und die Heimreise bei einer Geschwindigkeit von ca. 120 km/h war relativ entspannt. Auch die Müdigkeit war kein Problem, ich glaube Lösemittelgeruch hält wach.


Soweit zum Umbau WE, bei dem die meisten Geschichten an Gudrun gemacht wurden.

Ich habe mich dann den Rest der Saison eher damit beschäftigt den Fahrspaß mit diesem Wagen zu genießen.

Aber ein paar Sachen wurden dann noch gemacht:

Natürlich fehlten noch die Schweller, die wurden mit Einsatz von Containerkleber und schwerem Gerät an ihre Position gebracht:





Und dann war da natürlich noch die Felgenfrage . . . bei Lochkreis 4x110 gibt es da leider nix großes zu erwarten. 5x13 heißt die Devise und immerhin somit größer als die original 12 Zoll Stahlus. Ich hatte mir im Vorfeld 3 Sätze organisiert, 5 Speichen, 6 Speichen und Kreuzspeichenfelgen und meine Wahl war eigentlich schon auf die Kreuzspeichen gefallen, aber beim anprobieren am Auto haben mir dann doch tatsächlich die 6 Speichen Felgen besser gefallen:





Naja und vor dem Winterschlaf gab es dann noch eine kräftige Ladung Fett:



So wartet Gudrun nun auf die neue Saison:




Soweit zu Gudrun und soweit für heute Nacht, scheiße, ist ja doch deutlich mehr geworden als gedacht für den ersten Bericht. Erwartet nicht zu viel, die nächsten Berichte werden kürzer.

Wenn ich morgen Abend Zeit finde, werde ich über meine aktuelle Alltagkarre berichten, da wird es deutlich delitantischer und fusseliger.

Und jetzt . . . gute Nacht.
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29.12.2014, 12:24
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Titel:

So, weiter im Text, bevor ich zum Alltagsauto übergehe, schieb ich mal noch den diesjährigen Umbau am L300 Womo ein. Der eine oder andere kennt die Karre ja vielleicht vom ersten und zweiten Fusselforum Treffen, da war ich mit ihm da.

Es handelt sich um einen 1985er L300 der ersten Serie als Faceliftausführung, 1,6l Benziner mir sagenhaften 65 Pferden. Wir haben ihn seit 2009 in userem Besitz.

So sah die Kiste erst Anfang des Jahres aus:



Nachdem ich dann so allerhand Vorfaceliftteile aus Holland geholt hatte:



Und einen Satz Golf 2 Leuchten erstanden hatte ging es dann mit der Rückrüstung auf Vorfacelift los:



Dafür mussten die Halter der alten Scheinwerfer raus und ich habe neue Halter gebaut, die die modifizierten Golf Haltebleche aufnehmen. Unter der Stoßstange musst ich auch noch etwas braune Pest entsorgen und dann konnten die neuen Scheinwerfer samt Haltbleche, Blinker, Scheinwerferblenden und die Stoßstange drauf:



Das Ergebnis sagt mir dann doch deutlich mehr zu als die originale Front:



Was war noch? Achja, Technik stand noch auf dem Plan. Neben einer neuen Kuplung bekam das Womo auch noch einen Ölkühler und Zusatzanzeigen verpasst. Da der Motor so verbaut unter dem Fahrerhaus sitzt neigt er dazu zu heiß zu werden, seit dem Einbau des Ölkühlers hat sich das zum Glück erledigt:




Die Umrüstung auf Ölkühler wurde mit einem Ölfilterflansch eines Lancer C77 Allrad realisiert, da dieser Baugleich, aber mit Abgängen für den Ölkühler und einem Thermostat ausgestattet ist. Der Ölkühler selbst kommt auch aus dem Allrad Lancer und die Schläuche aus einem Lancer C68 GTi 16v.

Die Fühler der Zusatzanzeigen wurden per Adapterplatte unter dem Ölfilter montiert:




Auch die Schaltwelle bekam neue Lager, da die Lager aber über Mitsubishi nicht mehr zu bekommen waren, tat es auch ein Stück Gartenschlauch:



Ansonten ist viel im Wohnraum passiert.

Einen neuen Boden habe ich verlegt, die Polster selbst neu mit Alcantara und Kunstleder bezogen, ein neuer Tisch kam rein, neue Alkovenvorhänge aus Seeland Flaggen und neue Gardienen hab ich auch noch genähnt (noch nicht auf dem Bild).




Das Bad wurde auch komplett saniert, inkl. neuem Beuler, Waschbecken und Wasserhahn:



Als letzte Amtshandlung in diesem Jahr am Womo hatte ich dann auch noch eine zusätzliche Dachlucke über der Küche eingebaut:



Damit ist dort deutlich mehr Licht und der Dampf zieht beim kochen ab.



Soweit zum Womo . . . der nächste Bericht ist aber dann tatsächlich vom Alltagskarren . . .
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01.01.2015, 14:44
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Ein frohes neues Jahr euch allen hier!

Ich nutze die heutige Ruhe mal um etwas über meine Alltagskarre zu schreiben, denn das ist wohl auch die Karre bei der am meisten passiert - denn die wird gebraucht und da ist dann immer mal Bedarf an ner Reperatur oder Umgestalltung.

Es war Ende 2013 als der Tüv von meiner alten Alltagskarre rum war, die Bestandsaufnahme brachte mehrere dicke Rostlöcher und diverse andere Mängel die ich für den Tüv hätte machen müssen. Da ich aber zu der Zeit dick in meiner beruflicher Veränderung steckte hatte ich schlicht keine Zeit das zu beheben. Ich entschied mich für den Übergang (ca. bis Sommer 2014) ne Übergangskarre zu holen, Hauptsache Resttüv und fahrbereit . . . Rest eigentlich egal, aber irgendwie wäre es doch schön wenns nen Mitsubishi oder Daihatsu wäre . . .

Naja wie dem auch sei, die Suche vorm bzw. im Winter ist ja immer Scheiße, nur überteuerter Schrott auf dem Markt und wenn man nicht viel ausgeben will gibt es eh nur Baustellen. Bei einem Gespräch mit Kollege Mo (ja da hat der auch wieder seine Finger im Spiel) ergab sich, dass er den Alltags Cuore L7 von seiner Frau abgeben wollte, da er einen L7 mit grade mal 5000 km auf der Uhr aufgetan hatte (ja tatsächlich 5000 km nicht 50, nur 5). Wir einigten uns darauf, das ich für nen fairen Kurs den L7 seiner Frau haben kann.

Wie dem aber so ist, erreichte mich ein paar Tage später die Nachricht von Mo, dass er den Alltags-Cuore seiner Frau doch nicht hergeben wollte, da der Neue zu gut für den Winter ist. War mir im Vorfeld eigentlich fast schon klar, aber Mo wäre nicht Mo, wenn er nicht zu seinem Wort stehen würde. Der bekloppte Hund hatte dann tatsächlich einen anderen L7 organisiert - gekauft für den Metalschrottpreis der Karosse - 260.000 km auf der Uhr - Radläufe und Schwellerenden quasi nicht mehr vorhanden. Bekloppter Hund auch, weil er tatsächlich den ganzen Kram für mich schweißte, die Karre zum Tüv schob und ich den Wagen im Endeffekt aber für den Anschaffungs + Tüvpreis bekam.

Auf Grund der Schweißarbeiten würde der Wagen im unteren Bereich schwarz matt gefüllert und da Mo darin irgendwie ne "leere Leinwand" sah, folgte noch das mittlerweile häufig verwendete Hai-Maul:




So kam die Karre dann in meinen Besitz und ich fuhr den Wagen bis zum Ende meiner Fortbildung fast unverändert so.




Klar Technik musste zwischendurch mal ein bisschen was gemacht werden (Zahnriemen, Kupplung, Lamdasonde usw.) aber optisch passierte erst nach meiner Fortbildung was.

Im Sommer kamen dann erst einmal ein paar dezente Veränderungen, ich lackierte die hintere Stoßstange bei, da die in komplett silber nicht zu den schwarzen Seiten passte, Akzente in lila, Eigenbaudomstrebe, Verkleinerung der hintere Kennzeichenmulde mit Resten eines Plexiglasregals, Mo schicke mir eine neue Zündspuhlenabdeckung und ein neues Tankrohr, die Motorhaubenkante wurde geschweißt und eine Mattig Hutze verbaut und ein Anschweißendrohr bekam die Karre noch:







Für mich brauch aber ne trotzdem immer ne Tieferlegung und Felgen, ohne sieht das nicht aus. Leider stellt sich das beim Cuore aber auch als schwierig herraus . . . Kollege Mo vermittelte mir noch ein paar gebrauchte Eibach Federn (die mittlerweile auch nicht mehr über Eibach zu bekommen sind), zumindest 30 mm tiefer und Papiere dazu und ich besorgte noch einen Satz Centra Turbos in 6x14 (die hinteren Radhäuser hatte Mo bei schweißen schon gut geweitet, die forderen bekamen eine Kur mit dem Gummihammer, solange bis sie die Räder abdeckten, Radläufe schön in Form bringen? Nö, nicht bei der Karre). Außerdem bekam die Stoßstange noch ein Lippe und ein paar Löcher. Und ein Fun Heckspoiler durfte auch noch auf der Heckklappe Platz nehmen.






Nachdem ich die Karre jetzt fast ein Jahr gefahren war, wollte ich dann doch mal das verfaulte Tankrohr gegen das schicke von Mo tauschen. Naja und wenn man so unter dem Auto liegt . . . meine Frau sagt immer ich soll nicht stochern, aber ich tue es halt doch:



Tja was tun? Weghauen die Karre? Nee . . . eigentlich ist die mir doch ans Herz gewachsen, also Rost raus, Blech reich:



Geht doch wieder:



Das ganze natürlich beidseitig - versteht sich oder?

Naja und weil ich grad mal an der Karre dran war und mir der ausgelutschte fast 300.000 km alte Motor aufn Sack ging (Ölverbauch das Kolbenringe verklebt und so auch einfach träge) legte ich mir noch nen Schlachter zu mit, der zwar schon 160.000 km auf der Uhr hatte, aber vor nachweislich 60.000 km und 5 Jahren einen werksneuen Motor für 4260 € bekommen hatte.



Karosse genau so durch wie meine vor dem Schweißen, aber gute Technik, Fun Stoßstangen dabei und hat keine 200 Euro gekostet. Also nochmal im Auktionshaus meines Vertrauens shoppen gewesen und Lack und Faceliftrückleuchten ergattert.

Zitat:
Und da der Lack da war, konnte ich mich um das aktuell unwichtigste an dem Wagen kümmern . . . die Optik. Ja ich weis, die Regierung hat auch schon geschimpft, dass die Technik wichtiger ist, aber manchmal braucht man einfach was, was Fortschritte zeigt und einen motiviert dann auch noch die unliebsamen Arbeiten zu machen.

Also Linierband raus und losgelegt. Abkleben, anpadden (mit nem Schleifpad), entfetten mit Silikonentferner usw.



Die Blenden der Kennzeichenaussparung gefallen mir zwar gut, aber der Spalt hat mich immer gestört, also hab ich kurzerhand mit Dichtmasse ne Naht gezogen.



Und dann Grundierung drauf:



Und Lack drauf:



Ja ich weis, ich hätte auch einfach die Stoßstangen silber lackieren können, aber ich finde das hellelfenbein einfach geil, deshalb sollte es auf den Stoßstangen bleiben und das Auto passend lackiert werden.

Die Fun Heckstoßstange hab ich schon montiert, die Front habe ich dann zum gucken nur mal drauf gesteckt. Hier Also das ergebnis des Abends:





Ja und dann kam der Rundumschlag:

Zitat:
Heute war dann der Tag der Wahrheit, dieses WE muss die Technik am Bomber wieder in Schuss gebracht werden, am Montag muss der Bomber wieder auf die Straße. Deshalb wurden alle verfügbaren Kräfte mobilisiert.

Während ich mich um das neue Tankrohr von Mo kümmerte, sprich es einbaute und das Auto wieder auf seine Hinterräder stellte:



kümmerten sich Proll um den Motor vom Bomber:



und Frau und Kind um den Schlachter:




So konnte ich dem Bomber sein Herz entnehmen:



Und weil der Bomber vorn nur auf Rollbrettern stand und wir Spielkinder sind haben wir mal einen tiefen Bomber zusammengesteckt:



Wärend ich den Motor ausbaute gab ich Proll eine Spezialaufgabe, wir hatten auf dem Trödelmarkt einen "Fahrsimulator" fürs Kind gekauft, der lief aber nicht. Aber alles kein Problem, es gibt ja den Proll der zerlegte das Ding, lötete etwas nach, baute es wieder zusammen und dann lief es wieder.

Ich glücklich, Proll glücklich und vorallem das Kind glücklich




Und dann konnte der Schlachter in die Halle, naja so halb zumindest. Es wird ja früh dunkel, dass wir zumindest was sehen.



Face to face:




Man, man, was war der Kühlerkreislauf vom Schlachter verschmockt, mit irgend nem braunen Zeug, erstmal ordentlich gespühlt, damit der Kühlkreislauf dann auch ordentlich befüllt werden kann.

Froh bin ich, dass alle Schrauben die die Motorrahmen halten auf gingen. Leider kann man das nicht von allen Schrauben behaupten, ein paar muss ich morgen noch ausbohren.

Egal, irgendwann war es dann soweit, der Motor inkl. Motorrahmen und VA des Schlachters konnte raus:

Klick mich: http://youtu.be/-Q-x9bNqU4I



Was auch ein echt super Nebeneffekt vom Umbau der kompletten VA ist, ist dass ich einen vergammelten Motorrahmen mit einer schon geschweißten Durchrostung gegen einen rostfreien Motorrahmen tausche, da muss auf jeden Fall dann noch Hohlraumschutzzeugs rein. Und ich bin mit dem Umbau endlich diese olle Servolenkung los. Schön und gut das es solche Helferlein gibt, aber der L7 fährt sich mit Servo so Scheiße im Gegensatz zum L7 ohne Servo . . . aber ab morgen ist der Bomber ja dann ohne . . .

Dann konnte der Schlachter erstmal wieder raus, die Haube habe ich direkt schonmal für den neuen Besitzer weggestellt:




Da der Bomber jetzt so nackig vom mir stand, dachte ich, ich konserviere nochmal die vorderen Längsträger, sicher ist sicher, außerdem bin ich gut so an die Hohlräume dran gekommen wo die hinteren Aufnahmen des Motorrahmens sind.



Soweit zu heute, morgen heißt es dann:

Chose your engine



Und da so nen WE immr aus 2 Tagen besteht:

Zitat:
Am Anfang des Tages war da ein leerer Motorraum, in den durfte dann der neue / gebrauchte Hauptbremszylinder und der frisch von Mo lackierte Bremskraftverstärker einziehen:



Dann kümmerte ich mich nochmal um die Längsträger vorn. Die Hohlräume bekamen nochmal Fluid Film und Außenseite im Motorraum bekam Wachs, genauso wie die Ecken hinten den Domen:






Die Rahmenköpfe vorn bekamen zuerst einmal neue Löcher mit neuen Gewinden und neuen Schrauben:



Und dann noch Brantox Rostschutz drauf:



Dann habe ich den Motorrahmen an den Kran gehangen, damit ich die abgerissene Schraube der Querstrebe ausbohren konnte.

Nachdem das dann abgefrühstückt war konnte der Motor mit Hilfe des Hubwagen in den Bomber rein.



War eigentlich ziehmlich einfach den Motorrahmen wieder in den Wagen zu buxieren. Die Karosse an den Längsträgern von an der A-Säule aufgebockt, Motor mit dem Hubwagen auf tiefster Position rein. Karosse abgesenkt bis die Stehbolzen an den Längsträgern vorn über dem Motorrahmen waren und dann mit dem Hubwagen den Motorrahmen angehoben und dabei ein bisschen gerüttelt bis alles flutschte.

Dann erstmal alles angeschlossen was zum Start des Wagens notwendig ist und dann gib ihm.

Der erste Start des neuen Motors im Bomber: http://youtu.be/BXptYqy7hqw

Nachdem das alles geklappt hatte ging es dann weiter ans zusammenbauen. Der Bomber bekam einige Teile aus dem Schlachter, wie z.B. das Frontblech unten, das Schaltgestänge oder auch den Wischwasserbehälter ohne Loch.

Auch die Bremsen mussten wir noch entlüften, Oldschool mit Glas und Schlauch.

Der Auspuff war dann noch ein bischen schwierig, denn da waren mir am Topf ja beide Stehbolzen abgerissen. Ich hab dann einfach den Rest der Bolzen mit der Schrubscheibe plan gemacht und dann je ein Loch rein gebohrt mit Gewinde, damit kann ich das Endrohr jetzt wieder anschrauben:




Aber das Rohr ist drunter:




Nervig war dann noch die Kupplung einzustellen, aber mit mehrfachem Nachstellen war dann alles gut.



Hier noch ein paar Impressionen vom Wagen:





So, das war es dann erstmal für mich . . .


Und jetzt wo die Karre technisch wieder fit ist und immer noch 1 Jahr Tüv Guthaben drauf ist, konnte weiter gespielt werden.

Zitat:
So Freunde, ich habe ja schon länger nix mehr gepostet hier, aber nicht weil ich untätig war . . . im Gegenteil, es ist doch das ein oder andere am Bomber passiert. Aber ich hatte da wieder so Hirnverdrehungen, die ich dann doch vor "Veröffentlichung" legalisieren wollte . . . so wie auch das ein oder andere was schon am Auto dran ist.

Das Ende vom Lied:



Aber der Reihe nach . . .

Ich war einkaufen:



Neben einem neuen Zahnriemen mit Spannrolle, Öl, der dritten Bremsleuchte von Dino gab es auch 2 Tafeln Blech und silbernen Lack.

Somit konnte es losgehen mit dem Hirngespenst [Lt. Duden: Produkt einer fehlgeleiteten oder überhitzten Einbildungskraft; fantastische, abwegige, absurde Idee :grinsevi:].

Als erstes flogen die beiden hinteren Seitenscheibe raus:



Danach hieß es Blech zuschneiden:



Und dann ab die Post - Karosseriedichtmasse, Bohrmaschiene, Nietzange und nieten . . .

Angesetzt, Loch gebohrt, versucht die erste Niete zu setzen und die Nietzange knackt laut. Ja na klar du sch*** Ding gehst genau bei der ersten Niete kaput . . . . na herzlichen Glückwunsch. Das Fluchen hab ich mir erspart, die Reaktion war eher ein genervter Säuftzer. Also ab ins Auto und nochmal shoppen gehen . . . und bin direkt auf Nummer sicher gegangen, neue Nietzange, 2 Packungen Extranieten und neue Bohrer, nicht das ich dann nochmal los muss weil mir ein Bohrer abbricht.



Mit dem neuen Material ging es dann auch recht fix die Bleche einzusetzen:



Nach dem einsetzen der Bleche wurde abgedichtet:



Rostschutzgrundiert:



Haftgrundiert:



Und schlussendlich lackiert und geklarlackt:



Weiter ging es dann im Innenraum, die Rückbank inkl. Gurte flogen raus und die Gewinde wurden mit Karosseriekleber und Stopfen verschlossen:




Und dann hieß es das Ganze legalisieren zu lassen. Nach 3 Vorsprachen beim Tüv gab es heute den erhoffen Segen. Ich musste zwar für die Eintragung der Tieferlegung noch eine Achvermessung machen lassen, aber darauf kam es dann auch nicht mehr an.

Ab heute ist der Bomber also als offizieller 2 Sitzer PKW unterwegs. Ich mag diese "Panelvan" Optik echt gern, das verändert das Auto nen ganzes Stück. Da kommt dann noch ein Boden rein, damit man Zeugs transportieren kann und meine Musik soll auch noch rein.

Acho, das wichtigste dann noch zum Schluss, so sieht der Bomber jetzt aus:





Übrigens, den versehentlich eingebauten Rechtschreibfehler in der Eintragung finde ich äußerst amüsant, den werde ich nich korrigieren lassen, der bleibt so. Ich hoffe die Zulassungstelle übernimmt das so in den Fahrzeugschein.


Nachtrag: Fehler wurde so übernommen . . . jetzt mit Lufthütze im Fahrzeugschein.

Soweit zur Vergangenheitsbewältigung aus 2014 (die Arbeiten am Lancer F poste ich, wenn der mal nen H-Kennzeichen hat), die nächten Berichte sind dann neu geschraubtes Zeugs . . .
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04.01.2015, 23:07
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Donath
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So, ich hab mal wieder Kopfkino bzw. das Kopfkino rund um die verblechten Seitenscheiben am Bomber ist noch nicht abgeschlossen.

Deshalb habe ich heute dem Schlachter mal seine Heckklappe entrissen. Da der Schlachter draußen steht und es im Moment scheiß Wetter ist (ist ja schließlich Winter) hab ich das Loch mal mit Folie dicht gemacht, muss ja nicht volllaufen der Bock.




Und dann sollte die Heckscheibe aus der Heckklappe raus, also Schweißdraht her und versucht das Ding rauszuschneiden, leider hab ich die Heckklappe doof angelehnt und dann sah sie so aus:



Naja, Ziel ist trotzdem erreicht, Heckscheibe raus. Wenn auch in mehr Teilen als gewollt. Scheiß geklebte Scheiben . . .

Heckklappe ist soweit gestrippt, dann kann es in den nächsten Tagen mit der Kreativarbeit los gehen.



Ein kurzer Rundgang im Lager hat mich auch noch ein paar Teile finden lassen:



Eine dritte Bremsleuchte von einem Clio für Außenmontage im Blech und weiße Seitenblinker von einem Lancer CS0, mal sehen ob die Teile an den Bomber kommen - rausgelegt hab ich sie schonmal.
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06.01.2015, 00:21
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Heute war ich erstmal unterwegs etwas Material bergen, es ist Aluminium in 1 m Dicke geworden.



Das hab ich dann direkt auch mal für die Heckklappe verwurstet. Da ich ja noch die Heckscheibe zunieten will, dachte ich, nieteste auch noch die Kennzeichenaussparung zu. Also Bleche mit Karosseriedichtmasse aufgeklebt und dann die Nieten auch mit Dichtmasse eingesetzt. Durch die Rundung der Heckklappe ist das aber nen ganz schöner Akt geworden, hätte ich es besser zugeschweißt, hätte ich in der Zeit auch locker hin bekommen. Egal, Patchwork-Look ist angesagt, gefällt mir so auch gut.





Auf den Bildern sieht es irgendwie so aus als wäre das Blech ziehmlich schief auf der Heckklappe, aber es ist bis auf +/- 3 mm gerade. War extra nochmal nachmessen.

Morgen noch die Kanten mit Dichtmasse etwas glätten und dann noch die Scheibe zu machen.

Außerdem erreichten mit heute noch ein paar Fotos, die ich euch nicht vorenthalten will. Ich war ja auf der Suche nach einem Daihatsu Rocky Schriftzug aus dem Kühlergrill von jenem Wagen. Es war aber nix aufzutreiben. Ich suche den Schriftzug hauptsächlich weil er deutlich größer ist als alle nomalen Daihatsu Schriftzüge. Da erreichte mich eine Nachricht von Kai aus dem Daihatsu Forum, er könnte mir da was drucken. Das hörte sich schwer interessant an, schlussendlich ist es sogar noch ein größerer Schriftzug als der Rocky Schriftzug geworden.

Entwurf am Rechner:


Und Druck:



Und das Ergebnis:



Der Knüller, echt . . . das ganze ist ABS und schleif, klebe und lackierbar. Der Schriftzug ist noch auf dem Postweg und ich freu mir schon nen Wolf.

Danke Kai! Ich bin ech gerade wieder mal überrascht, was mit moderner Technik alles so geht.
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14.01.2015, 07:29
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So ein 3D Drucker ist schon beeindruckend... und unglaublich praktisch bei seltenem Kleinzierrat.
Leider nichtmal so zum eben in die Garage stellen Smile

Grüße, Tom
 
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20.01.2015, 00:02
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L300 Einzelteile und Hagelslag

Heute gab es wieder einen kleinen Roadtripp. Der Weg führte mich nach Oldenzaal in den Niederlanden. Jan aus dem L300-Womo.de Forum schlachtet gerade einen Frankia L300 mit Wohnmobil aufbau. Und da ich immer auf der Suche nach Teilen für unser L300 Womo bin, hatte ich natürlich was auf dem Plan. Außerdem hab ich noch Teile für Kollege Mo´s L300 Camperbus mitgenommen.





Für Mo´s Bus gab es einen Blinkerhebel und eigentlich auch eine Frontstoßstange, die hab ich aber vergessen einzupacken (ja, auch sowas passiert mal, schön doof), aber Jan wird die Front beim nächsten Aufeinandertreffen mitbringen. Gerade die Front, die von Mo eigentlich noch umgebaut werden muss, denn es ist ja eine Front eines 88er Baujahres und die haben im Gegensatz zu den Vorfacelift von Anfang der 80er Jahre Blinker drin – die müssen dann wohl noch zu, das Schweißgerät muss da wohl dran.

Für mich gab es eine kleine Klappe für den Aufbau und spontan nähm ich noch die A-Säulen Haltegriffe und die Heckstoßstange sammt Leuchten und Reflektoren mit. Die Heckstoßstange ist was zum aufarbeiten, aber mal zum testen ob die evtl. auf unseren L300 passt geht die schon.

Außerdem gab es noch den obligatorischen Einkaufsbummel im nahegelegenen Supermarkt, um ein paar niederländische Leckereien mit nach Hause zu bringen.
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20.01.2015, 22:17
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Stoßstangenmassaker Teil 1

Und weiter gehts am Bomber. Ich riss dem Bomber sein Fun-Stoßstangen wieder ab und er bekam dafür die original Heck- und die Faceliftstoßstange vom Schlachter. Denn mittlerweile waren meine georderten Teile gekommen:





Wenn sich nun jemand fragt worum da so Eisreklame neben den Teilen liegt, ich hatte jemanden gesucht der mir ein Ice Cream Shop Logo umsetzen kann, die Antwort darauf war ein Paket in der Post, natürlich von Kollege Mo.

Zurück zu den Teilen . . . gekommen waren die neue Nebelschlussleuchte, die neue Kennzeichenbeleuchtung (direkt mal nen kleinen Vorrat angelegt) und passende Soffiten dazu (auch Vorrat). Auch der Schriftzug von Kai ist angekommen – die Nieten sind nur Nachschub.

Dann ging es dem Heck an den Kragen. Die komischen, funktionslosen Blenden und die Nebelschlussleuchte flogen raus. Das rote in den Blenden ist übrigens kein Reflektor, das ist einfach nur Plastedeko. Die entstandene Löcher wurden mit Blechen abgedeckt (geklebt und vernietet) und die neue Position für Kennzeichen, Kennzeichenbeleuchtung und Nebelschlussleuchte wurde festgelegt. Kennzeichen hängt dann auf 36 cm Höhe und die Nebelschlussleuchte auf 33 cm Höhe, also alles den Vorschriften entsprechend – Mindesthöhen eingehalten mit Puffer für Beladung.







Zum Schluss bekamen die Heckklappe und die Stoßstange noch Grundierung und Dichtmasse ab.




Zum Lacken ist es im Moment noch zu kalt – das muss ich noch ein paar Tage abwarten.
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04.02.2015, 06:58
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Da es im Moment draußen relativ kalt ist und ich zu geizig bin in der Halle Sauna zu machen, fällt aktuell lackieren am Bomber aus, auch komme ich aktuell nicht an die Dachhaut vom Schlachter um die Heckklappe fertig zu machen - liegen irgendwie 50 cm Schnee drauf. Also geht es erstmal mit Arbeiten am Womo weiter, die kann ich auch machen wenn es unter 15 Grad ist. Außerdem fängt die Saison für das Womo in 2 Monaten wieder an, bis dahin muss er fit sein.

Also habe ich mich aktuell mal um den Alkoven gekümmert, da hatte ich auf der Beifahrerseite von unten so eine komische wabelige Stelle . . . . die hab ich von innen mal frei gelegt, aber seht selbst:

http://youtu.be/mxOcFNG0pGo
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04.02.2015, 10:49
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Respekt, was du für nen haufen Zeit und Arbeit ins Alltagsauto investierst. Cool

Ich habe mir eben endlich mal die Zeit genommen und das ganze Thema durchgelesen.
Weitermachen, steht unter strenger Beobachtung Shocked

Warst du im Oktober mit dem Womo nähe Northeim bei nem Treffen dabei? Da war so ne Galerie unterwegs auf ne Burg hoch.
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04.02.2015, 12:50
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Hi, das Treffen war in Dransfeld und ich war auch da, nur auf die Ausfahrt bin ich nicht mitgefahren.
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04.02.2015, 21:59
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Na da hätten wir uns ja fast gesehen. Hatte den Tag meinen HP500.01 abgeholt in Delligsen und auf der Rückfahrt sind wir mit Trabant und Hänger auf die Burg Plasse, dummerweise hinter der WoMo Kolonne hinterher. Very Happy
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08.02.2015, 12:58
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Da war die Luft bestimmt besonders gut . . . hinter den ganzen Dieseldingern Very Happy da is ja dann gleich immer Smogalarm Rolling Eyes

Schade, das wäre echt cool gewesen, wenn wir und da getroffen hätten!

So, weiter in Text. Gestern war die Beifahrerseite vom Alkoven dran. Zum Glück war auch dort nicht der erwartete Wasserschaden, deshalb konnte ich schonmal wieder Styrophor als Dämmung einkleben:

https://www.youtube.com/watch?v=LhE5LYxzla0
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09.02.2015, 22:47
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Der Alkovenwahnsinn geht weiter Very Happy

Ein Teil zu, dafür den nächsten Teil auf . . .

https://www.youtube.com/watch?v=DoK5gwJ8lPg
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14.02.2015, 22:45
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Heute habe ich mal mit dem Kragen zwischen Fahrerhäuschen und Alkoven angefangen. Zum einen soll es ein optischer Kragen werden, zum anderen auch eine Abstützung. Ich hatte dafür schon einmal Material besorgt, etwas Rundstahl und Flacheisen, etwas Blech habe ich ja noch da.



Und dann ging es los, als erstes ein 6 mm Rundstahl als Auflage in der Regenrinne, was wiederum etwas gebogen wurde und dann durch 8 mm Rundstahl und Flacheisen erweitert wurde:











Morgen geht es dann weiter mit der Verblechung dieses Rahmens und dann warten ja noch eine Fahreseite und ein Frontteil auf mich.

Heute wurde ich leider vom Hermesboten unterbrochen, der brachte meine neue Zündzeitpunkteinstellpistole. Und da Proll kurz danach in der Einfahrt stand, machten wir erstmal mit der Zündung am Womo weiter. Ich hatte ja schon lange ein Fulmax Zündanlage im Teileregal liegen, also eine kontaktlose Zündung für den L300. Die bauten dann Proll und ich dann ein:






Der Einbau ist ein Kindergarten. Der Wagen läuft schon mit der neuen Zündung, morgen muss ich noch die Kabel schick verlegen und den Zündzeitpunkt einstellen und dann passt das. Aktuell steht die Zündung auf 10 Grad vor OT, die muss noch auf 6 Grad runter gestellt werden.
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15.02.2015, 23:35
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Heute habe ich leider nicht so viel am Womo geschafft, aber ein bisschen Blech konnte ich noch verschweißen.

Als erstes zeichnete ich mit Hilfe meines geschweißen Gestells ein passendes Blech an. Dieses wurde mit Hilfe der Flex und der Blechschere zugeschnitten. Und dann konnte es erst grob in Position festgepunktet werden:



Dann konnte erst die ein Seite verschweißt werden:




Und dann natürlich noch die andere:



Dann das ganze in Form geschliffen und wieder zur Probe ans Auto. Ja das rockt mich . . . so kanns weiter gehen:







Und ich bin echt geschockt, die Arbeiten am L300 laufen im Moment ohne fluchen, schreien oder durch die Halle fliegendes Werkzeug. Hoffentlich bleibt das noch eine Weile so Very Happy .
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22.02.2015, 23:47
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So, da es am WE rund gegangen ist bei meinem Kumpel Mo, hier mal ein kleine Vorschau auf den Bericht:

http://www.youtube.com/watch?v=HvKzFcxJ0TQ

Werd die Tage mal noch Bilder sichten und was zusammenschreiben über das Schrauber WE.
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23.02.2015, 18:30
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Der hat ja Mittelmotor Cool
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24.02.2015, 00:09
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Am Wochenende machte ich mich auf einen fast 1000 km weiten Roadtripp nach Franken. Nach dem letzen Telefonat mit dem Kollegen Mo war der Satz gefallen: “Wir müssen Rudi vom Rahmen nehmen.” Warum auch immer war für mich klar, hier heißt es Hand anlegen. Also kündigte ich meinen Arbeitseinsatz an.

Da ich schon ein paar Teile für Mo gebunkert hatte, wollte ich die auch direkt noch mitnehmen:




Die Hinfahrt verlief gut, ich hatte mir Freitag Urlaub genommen und bin gediegen um 10 Uhr losgefahren. Diesmal über die A45 statt die A3, was sich als entspannte und staufrei Alternative heraus stellte. Nur etwas Stau vor Würzburg bremste mich kurzzeitig aus.

Nach der Ankunft bei Mo ging es dann auch relativ schnell in die Halle, denn wir wollten ja auch noch was schaffen. Da stand er nun, der Rudi, der L300 – der 20 Jahre in einer Garage weggestellt war.




Während Martin und Sarah sich um das Abziehen der Sitze kümmerten, schaute ich, ob ich den gebrauchten Blinkerhebel, den ich von Jan aus NL besorgt hatte zum laufen bekomme, leider hat der auch einen Schaden, also nochmal nach Ersatz Ausschau halten.

Und dann ging es ans eingemachte! Die Karosse sollte vom Rahmen runter. Problem an der Sache war nur, das die Wohnmobilausstattung auf einem flächig gelegten Boden aufgebaut war und man hätte eigentlich die komplette Ausstattung demontieren müssen, da man sonst nicht an die Schrauben kommt die Rahmen und Karosse verbinden.

Wir demontierten aber nur ein paar Teile und entschieden uns dann von unter dem Auto Schablonen anzufertigen um dann von oben die Lochsäge kreisen zu lassen. Die Löcher sind nämlich hinterher kein Problem, da sie nicht sichtbar sind.







Während Martin die Löcher bohrte kümmerten Sven und ich uns um alles was sonst noch zwischen Karosse und Rahmen ist, also trennten wir nach und nach alle Leitungen, Bautenzüge usw. auch das Lenkgetriebe wurde vom Rahmen gelöst und die Lenkung getrennt.

Und dann war es soweit, wir konnten die Schrauben zwischen Karosse und Rahmen lösen und die Karosse anheben. Ich glaube das Video zeigt ganz gut was für ein heftiger Moment das für uns alle 3 war. Wir machen alle 3 schon über Jahre an Autos rum, aber so eine Größenordnung haben wir alle noch nicht gemacht.

Da hängt se nun die Karosse:






Damit endete unser erster Schauberabend. Glücklich und zufrieden ging es gegen 2 Uhr nachts ins Bett.

Der Samstag begann für uns ersteinmal mit einem Weg zum örtlichen Teilehändler, wir wollten noch Meterware Bremsleitungen besorgen. Auf dem Weg dahin kamen wir an einem Grundstück vorbei wo diese beiden Schätzchen standen:




Natürlich hielten wir an und klingelten, auf unseren Eingangssatz: “Guten Tag, wir haben die 2 L300 gesehen.” entgegnete uns der Besitzer erstmal: “Das könnt ihr vergessen, die kriegt ihr nicht!”. Nachdem er aber merkte, dass wir ihn nur auf das L300-Womo.de Forum hinweisen wollten und selbst L300 Besitzer und Fans sind, kamen wir noch richtig gut ins Gespräch. Ich hoffe der Besitzer findet den Weg ins Forum.

Dann ging es wieder in die Halle, es wartete ja noch Arbeit auf uns. Obwohl Martins Wochenendziel, das Trennen der Karosse vom Rahmen, bereits erledigt war, riefen wir ein neues aus . . . Rahmen strippen, damit der Rahmen und die Achsteile zum Sandstrahler können.

Das ging dann auch gut voran, als erstes flog die Kardanwelle, dann das Getriebe samt Motor, der Tank, alle Bautenzüge und Leitungen und dann die Achsen raus. Natürlich haben wir alles fein säuberlich beschriftet Wink damit wir wissen wie alles wieder zusammen kommt. Nun gut, da Mo es sehr genau mit dem Beschriften nahm, hat Sven sich einen kleinen Scherz erlaubt . . . siehe drei Bilder tiefer Wink .

Was so schnell geschrieben ist, dauerte dann doch fast den ganzen Tag, aber jetzt ist der Sandstrahler am Zug:








Und da wir am Abend noch etwas Zeit hatten spielten wir noch etwas mit Felgen und auch wenn der L300 leider so nicht werden wird (soll ja H tauglich werden) motiviert diese Optik doch schon heftig den Wagen weiter zu bauen:






Außerdem schauten wir uns noch etwas an der Karosse um, 2 Bleche von den vorderen Radhäuser mussten schonmal weichen, außerdem haben wir das Heim der Maus im Heckblech entfernt:








Auch dieser Abend ging somit sehr zufriedenstellend zu Ende und ich fand mich um 1 Uhr im Bett wieder . . . das bin ich garnicht vom Schrauber-WE´s bei Mo gewohnt Very Happy .

Am Sonntag hatten wir dann vor meinem Heimfahrt auch noch ein paar Stunden Zeit, diese nutzten wir noch um das Amaturenbrett und die Lenksäule auszubauen, damit im Fussraum Platz zum schweißen ist:



Somit konnten wir das WE gepflegt bei einem Dosenkaffee im Rudi ausklingen lassen und unsere Gedanken rund um den Wagen noch etwas kreisen lassen:



Rudi alter Kumpel, bis in ein paar Wochen . . . . ja, das ist kein Versprechen – das ist eine Dohung Very Happy

Übrigens bin ich dann gestern Nachmittag bei sommerlichem Wetter nach Hause gefahren. Als ich dann heute morgen aus dem Haus ging war hier das absolute Winter-/Schneechaos . . . mit vereisten Straßen uns so nem Unsinn – da hat scheinbar sogar der Wettergott ein Herz für Rudi Very Happy .
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08.03.2015, 22:29
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Donath
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So, es ist schon wieder einige Zeit vergangen seit den letzten Arbeiten am Womo. Jetzt muss es mal weiter gehen. Also stand auf dem Plan die Abstützung bzw. den Kragen für die Fahrerseite ferigt zu machen. Die zweite Seite zu bauen ist immer irgendwie eine undankbare Aufgabe, aber es muss gemacht werden. Da ich die Beifahrerseite schon ausführlich gezeigt hatte hier nur ein paar Bilder des Baus:







Pflichtaufgabe abgearbeitet, weiter mit dem vorderen Teil des Kragens. Den vordenen Teil musste ich am Auto zumindest punktschweißen, wenn ich das im abgebauten Zustand gemacht hätte, der Kragen hätte mit Sicherheit nicht gepasst. Also die Front des Wagens abgedeckt, inkl. der Frontscheibe und auch den Alkoven zumindest mit etwas Alufolie abgedeckt um ihn vor den Schweißperlen zu schützt:



Soweit sogut, dann hatte ich im Vorfeld schon 2 Flacheisen zu einem langen verschweißt und einen Rundstahl etwas in Forum geboten. Diese beiden Querstreben wurden an die Seitenteile angepunktet. Dann noch 3 Abstützungen zugeflext und ebenfalls reingepunktet.



In den nächsten Tage werde ich den Rohbau des Kragens vom Wagen nehmen, ordentlich verschweißen, evtl. noch ein paar Streben einsetzen und dann das ganze mit Blech beplanken . . . . da wartet noch etwas Arbeit.
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08.03.2015, 22:51
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Auch am Bomber ging es am WE weiter. Der Schlachter musste auch seine letzten Teile hergeben, hier gemeint die Dachhaut:




War ne ganz schöne Scheiße die Dachhaut passend zu schneiden für die Heckklappe. Man hat keinen Anhaltspunkt wie man Maß nehmen soll und ich hatte natürlich auch keine passend große Pappe da um ne Schablone zu machen. Was nen Scheiß . . . aufgeschnittene Finder, durch die gegend fliegende Blechschere und ein fluchender Akteur.

Naja . . . am Ende des fluchens sah es so aus:




Das Blech zu Proben rein gelegt, jo das passt so, wie das am Heck wohl aussieht? Hmmm . . . ungefähr so:




Ja . . . doch . . . kommt in die Richtung wie ich mir das in meinem Hirn zurecht gesponnen habe.

Und weil am WE endlich mal wieder geiles Wetter war, hat die Heckstoßstange und die Abdeckungen der Kennzeichenleuchten schonmal Lack abbekommen:




Ich bin mal gespannt wie die Heckklappe aussieht wenn Lack drauf ist, aber vorher muss ja noch das Blech eingenietet werden . . . .
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09.03.2015, 23:16
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Mir ist da was zugelaufen . . .

Es hat zwar auch 4 Räder, aber es ist diesmal kein Auto. Es ist ein Kinder E-Quad. Gebraucht, verblichen und nicht fahrbereit. Da steht es nun:





Am WE haben wir das Ding mal auseinader genommen und gecheckt, warum es nicht läuft. Klar, die erste Vermutung war die Batterie bzw. das Akku. Wir haben dann mal eine Autobatterie dran gehangen und damit lief das Ding wie ne 1. Leider passt die Autobatterie aber nicht rein, weshalb ne passende neue her muss. Also war ich heute mal im Internetz unterwegs und hab recherchiert, fällt euch was auf?







Tja, da Steckt wohl ne stinknomal Standartbatterie drunter . . . Geilomat, einmal Deckel ab – 40 € gespart.

Klar, also hab ich das Akku für 23 € bestellt. Ich hoffe bis zum WE ist es da . . . da soll das Ding die erste Proberunde fahren.
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11.03.2015, 00:23
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Heute bin ich leider nicht so weit gekommen wie ich gern kommen wollte. Aber es geht trotzdem voran. Der Arbeitsablauf heute war der folgende:

Kragen abnehmen, Versteifung einschweißen, Kragen zum Test wieder anstecken und wieder von vorn.

Aber der Kragen ist jetzt soweit versteift, das verschleifen habe ich mir gespart, sieht man hinterher eh nicht wenn das Verblendungsblech drauf ist.

Stand heute Abend:






Die Tage noch den vorderen Abschnitt des Kragens verblechen und dann kann eigentlich schon Lack drauf. Ich muss nur mal gucken ob ich die Verblendung dann mit einem Blech oder mehreren mache . . . neues gekauftes Blech ist ja meist nur 1m lang . . . . der Dachhautrest wäre evtl. passend . . . . hmmm mal sehen . . . .
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15.03.2015, 23:10
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Donath
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Heute bin ich endlich dazu gekommen den Kragen final zu verblenden. Als erstes schweißte ich einen 1 m breiten Streifen Blech in die Mitte ein:





Und dann musten noch die Ecken verblendet werden, dafür habe ich mir Schablonen gemacht und dann die Bleche zugeschnitten, gebogen, dann verschweißt und natürlich verschliffen:





Zur Feier des Tagen habe ich dann den fertigen Kragen von Innen noch mit Rostschutzlack lackiert und von Außen grundiert:




Jetzt trocknet die ganze Geschichte erstmal durch. Ich freu mich . . die Konstruktion der Kragens ist abgeschlossen, jetzt nur noch lacken und verkleben bzw. verbauen.
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18.03.2015, 21:12
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Ende letzter Woche war ich mit dem Bomber unterwegs. An einer Baustellenampel wartete ich auf grün, als ich weiter fahren konnte fing der Wagen plötzlich an zu zischen und wurde immer lauter. Arrrrggggg na danke . . . irgendwas am Auspuff. Ein Blick unter das Auto brachte dann auch schnell Bestätigung, der Auspuff war vor dem ESD abgerostet.



Am selben Tag noch fix einen neuen Auspuff in der Bucht bestellt. Gestern kam er dann mit der Post.



Also habe ich gestern nach der Arbeit das Ding fix noch drunter getackert, ging erstaunlich schnell, hätte ich garnicht gedacht.





Jetzt ist die Karre wieder leise und er zieht auch wieder besser. Ich war auch wirklich überrascht, dass die Lamdasonde so gut raus ging und ich die in den neuen Auspuff übernehmen konnte.
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18.03.2015, 21:28
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Vorgestern war ich noch fix im Lackladen und hab Sprühspachtel für den Kragen vom Womo geholt. Und da das Wetter super war, hat der Kragen dann auch direkt den Sprühspachtel abbekommen.



Der Spachtel durfte dann über Nacht trocknen und gestern habe ich ihn dann geschliffen. Nach dem schleifen war der Kragen einbaubereit. Also den Kleber raus geholt und ein paar dicken Würste auf die Karosse aufgebracht und dann haben wir zu zweit den Kragen an das Womo in seine endgültige Position gesteckt. Von außen dann noch die Nähte abgedichtet. Der Kragen ist dran, ich bin erleichtert, war dann doch nen Stück mehr Arbeit als gedacht. Hier mal Bilder vom Ergebnis:








Jetzt muss der Kragen noch lackiert werden und dann passt das.
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18.03.2015, 22:16
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Titel:

Hallo zusammen nochmal . . .

Aktuell habe ich gerade Kirmes in meinem Kopf, es eskaliert da gerade, Ideen sprudeln vor sich hin. Und ich versuche dies mal mit euch zu teilen, ist nicht ganz einfach, denn ich bin da grade echt emotional.

Kennt ihr das wenn einem die Vergangenheit einholt? Wenn man mal ein Auto hatte was man selbst super gern gefahren hat und selbst extremst geil fand? Und man eigentlich immer wehmütig daran zurück denkt?

Nunja . . . ich rolle mal die Geschichte von Anfang an für euch auf. Der Freund meiner Schwester hat einen BMW E36 4 Türer Limosine von seinem Opa bekommen. Da er selbst den Wagen nicht haben wollte stand er ein paar Tage bei mir auf dem Hof, bis er den Wagen verkauft hatte. Nun ging ich quasi jeden Tag an dem Wagen vorbei wenn ich zur Arbeit bin und von der Arbeit wieder nach Hause kam. Und immer der Gedanke: „Is ja eigentlich auch ne schicke Limosine. Ach, du hattest auch mal ne schicke Limosine!“. Und wehmütig dachte ich dann an meinen Lancer CA0 zurück.

Im Jahr 2003 kaufte ich mir einen Lancer CA0, damals alles schon ne Amokaktion, denn das Fahrwerk und die Felgen für den Wagen hatte ich schon vor dem Wagen. Naja, erst wurde der Wagen eher dezent umgebaut, Tieferlegung irgendwas zwischen 40 und 60 mm mit 7×15 drauf, nem Edelstahl ESD, verspiegelten Scheiben und nem bösen Blick.

So stand er dann da:





Mit dem Wagen hatte ich die folgenden 2 Jahre viel Spaß auf diversen Treffen, zumal 2003 & 2004 eh die Jahre waren wo wir wirklich jedes Treffen angefahren sind, ja wirklich jedes scheiß pisselskleine Treffen, aber egal, wir hatten Spaß! Es war einfach ne geile Zeit.

Treffen bedingt, weil man immer einen Aufreger mehr drauf setzen wollte eskalierte es dann auch noch etwas am Wagen, 100 mm Tieferlegung, damit der Unterboden funken auf unebener Stecke schmeißt, Fell im Innenraum, minikleines 28er Lenkrad, Luftansaugtrakt zwecks Krach nur noch teilweise vorhanden und so Späße.





Naja irgendwann in 2005 war dann die Luft raus und ich baute an meinem Colt C50 weiter, zu der Zeit war die Kohle knapp und 2 Autos gleichzeitig anmelden ging nicht, also wurde der Lancer abgemeldet und weggestellt. Seit 2005 stand er dann erst unter einem Carport, dann in einer Tiefgarage, dann in meiner Halle und seit dem Hallenumzug in 2010 neben der Halle.

Naja wehmütig wie ich nun war beschlossen meine Frau und ich den Lancer mal aus dem Busch neben der Halle zu befreien und mal zu checken wie der Zustand mittlerweile ist.

Klar über 4 Jahre draußen gehen nicht spurenlos an einem Auto vorbei:








Aber der Wagen ist von der Substanz echt noch in einem wahnsinnig guten Zustand, keine rostigen Radläufe, kein Kantenrost, Unterboden (bis auf die Schleifstellen von damals) top.

Klar Technik muss gemacht werden, laufen lassen hab ich ihn nicht, da der Zahnriemen jetzt fast 10 Jahre überfällig ist, aber vor 4 Jahren habe ich ihn noch auf eigener Achse zur neuen Halle überführt. Diverse Fahrwerkslager werden wohl neu müssen, da die durch das extreme Fahrwerk das zeitliche gesegnet haben. Bremsen müssen klar neu. Und die Wohnung der Mausfamilie im Innenraum muss ich beseitigen.

Tja und da wir ihn nun aus dem Busch geholt haben und der Karosseriezustand wahrscheinlich besser als bei den meisten gebrauchten CA0 Lancer ist haben wir uns entschieden den Wagen wieder zu machen . . . er soll mein neuer Daily Driver werden und den Bomber ersetzen. Dafür muss natürlich das Fahrwerk raus und gegen was tüvbares getauscht werden. Deshalb habe ich schon eine neue Tieferlegung (in diesem Fall wohl Höherlegung) geordert, humane 40 mm rund rum durch Auto Technix Federn (eigentlich hatte ich AP geordert, aber die haben die Federn aus dem Programm genommen, deshalb hab ich dann nochmal Auto Technix bestellt, mit denen hab ich schon gute Erfahrungen). Und wenn der Wagen nicht mehr tief sein kann, dann kann er doch zumindest breit werden . . . angefixt von diesen alten Bilder von meinem Lancer:




habe ich auch schon mal neue Räder besorgt. 9×16 vorn ET 30 und hinten ET 15 Schmidt VN Line.






Ein 32er Raid mit Prallschutz lag noch im Lager, dies wird das 28er Lenkrad ersetzen.



Auch der verzweifelte Versuch, denn ich irgendwann mal am Heck verbaut hatte, weil der Wagen unbedingt anders von hinten werden sollte wird wieder zurück gerüstet, man muss sich auch mal eingestehen können, dass anders nicht immer gut ist – Serienrückleuchten liegen schon bereit:



Dann war ich vorgestern Spritzspachtel für den Kragen des Womo holen und im Lackladen haben die so ne Wand mit Graffitilackdosen und da stach mir was ins Auge . . . . nennen wir die Farbe mal „Swimmingpool“, weil sie so aussieht wie der gleichnamige Cocktail. Einfach geil, mal ne Dose mitgenommen und einen Kotflügel probegesprüht, ja das könnte die zukünftige Farbe für den Lancer werden . . . ich weiß, die Farbe könnte auch „Augenkrebs“ heißen, aber ich stehe nun mal auf Augenkrebsfarben. Ist so nen Tick von mir.




Der Umbau wird zwar noch etwas dauern, da ich erstmal noch weiter Teile organisieren muss und vorher das Womo fertig werden muss und dann schreien auch noch 2 Autos nach Tüv – aber grundsätzlich soll der Lancer dieses Jahr noch mein Daily werden.

Um mich selbst etwas unter Druck zu setzen und da grundsätzlich der Bomber dann über wäre, biete ich ihn hier schonmal an, wenn jemand Interesse am Bomber hat und ihn für kleines Geld kaufen will, evtl. um den Tüv (bis 01/16) noch runter zu fahren, oder ihn weiter bauen will, der möge sich bei mir per PN oder Email melden. Er wäre grundsätzlich ab April abzugeben. Die angefangenen Fun Stoßstangen und die Heckklappe gibt es dazu. Über den bereits gekauften neuen Lack und die 14 Zoll Centra Turbo Felgen müsste man sich dann nochmal unterhalten.

So und getreu dem Motto zurück in die Zukunft werdet ihr dann wohl demnächst mehr vom Lancer hier lesen.
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19.03.2015, 12:28
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Dass du verrückt bist, mus man dir also nichtmehr sagen Laughing
So ne Limo könnte mir auch gefallen, aber ist eigentlich immernoch zu klein, was großes wäre mal nicht schlecht.

Bleibt das Fell drin?

Übrigens, den Beitrag hier werde ich nur noch daheim aufrufen am PC bzw. mit wlan, hab das gerade mal beim Laden beobachtet... 20MB bis hier hin Shocked Very Happy
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24.03.2015, 20:58
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Ja ok . . . die Bilder hauen in der Masse schon rein.

Das Fell bleibt nicht, fliegt raus, mehr dazu später.

Erstmal nochmal zum Womo:

So richtig voran bin ich am WE leider nicht gekommen, aber ein bisschen was habe ich geschafft. Der Kragen vom Womo war nun bereits verbaut und verklebt, nachdem der Kleber jetzt endlich trocken war, konnte lackiert werden.

Also hieß es abkleben und anschleifen:



Dann das Ganze grundieren:



Und natürlich Lack drauf:





Ist jetzt nicht soooo spannend, aber das Ergebnis lässt sich schon sehen:






Gut, wieder eine Baustelle am Womo fertig gestellt. Aber krass wie ausgeblichen der originale Lack ist, vielleicht sollte ich doch mal überlegen den Rest des Häuschens zu lackieren.
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24.03.2015, 21:19
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Mit dem Umbau vom Lancer geht es noch nicht los, erst muss das Womo fertig werden und neuen Tüv bekommen und auch der Kombi meiner Frau will noch neuen Tüv haben, wenn ich das soweit hinter mir habe werden ich den Lancer angehen.

Aber ich bin schonmal dabei kräftig Teile zu sammeln, damit ich alles soweit zusammen habe wenn es los geht. Deshalb war ich auch ganz froh, dass mir der Postbote Post gebracht hat, zum einen kam mein neues Bördelgerät an, wollte ich schon immer mal haben und wenn die 9×16 kein Grund für so ne Anschaffung sein, dann weiß ich es auch nicht:



Außerdem sind die neuen Höherlegungs … äääähhhhhhh Tieferlegungsfedern angekommen:



Und shoppen war ich auch noch, Lack hab ich mir mal nen kleinen Vorat geholt.



So, dann hatte ich das Problem, dass der Tacho vom Lancer über die Jahre abhanden gekommen ist, also hab ich mal im Lager geschaut ob ich noch einen CA0 Tacho hab. . . . natürlich hatte ich keinen mehr, mit C50 Tachos könnte ich um mich schmeißen, aber CA0 hatte ich nicht mehr. Ich hatte nur noch einen EVO III Tacho, der funktioniert auch im Lancer, geht allerdings nur bis 180 km/h (statt 240 beim Lancer), ein Downgrade quasi. Hmm aber der Tacho scheint mal von nem England Import gewesen zu sein, denn der war höchst professionell auf Meilen umgebaut:



Na toll . . . . ich hab mal den Silikonentferner raus geholt und hab mal getestet ob ich das wieder hin bekomme . . . . ja geht, geilo, jetzt sieht er wieder ok aus:



Da ich dann noch wissen wollte wie ich meine Fell-Jugendsünde wieder los bekomme, habe ich mal die A-Säulen ausgebaut:



Und dann das Fell abgezogen:



Dann geschliffen, gereinigt und mit Plastegrund vorbehandelt und dann Lack drauf:




Jo, so kann man die wieder verbauten. Gefällt mir.

Die Tachoumrandung lag auch einfach so lose im Auto rum, und da in der Testdose noch etwas Lack drin war, bekam die auch eine neue Farbe:



Alles nur Kleinscheiß, aber wie gesagt, den richtigen Umbau fange ich an, wenn der Tüv die andern 2 Karren druchgewunken hat.
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28.03.2015, 23:43
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Donath
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So, der Alkoven ist von außen fertig, aber da fehlte von innen noch was . . . .

Als erstes sollte die Rundung vom Alkovendach wieder verschlossen werden. Dazu hatte ich mir laminiertes Pressholzgedönz geholt was man so von Schrankrückwänden kennt. Die passende Holzfarbe gab es natürlich nicht, deshalb weiß funiert. Tja, nach dem Versuch das Material in die Rundung einzubringen sah es so aus:




Ein Satz mit X. Das fluchen hab ich mir einfach gespart, dafür aber die Arbeit eingestellt. Gut, was könnte man noch für die Rundung nehmen? Was lässt sich gut biegen? Plaste! Also nochmal den ortsansäßigen Baumarkt unsicher gemacht und tatsächlich Plasteplatten in matt weiß gefunden, super flexiebel, geil! 2 Stück in 100 x 50 cm geholt und noch passend zugeschnitten und dann rein in den Alkoven damit, natürlich verklebt und verschraubt an den Stellen, wo ich wusste das dort Holzbalken sind:







Decke zu, Papa glücklich. Falls übrigens jemand das “wunderschöne” Pferdewindowcolorbild registriert hat, ich distanziere mich hier offiziell davon! Ist von einem der 8 Vorbesitzer und es lässt sich einfach nicht mehr vom Fenster entfernen. Das Fenster ist ja Plaste und das Bild hat eine feste Verbindung damit eingegangen.

Ok, weiter im Text – nachdem ich den Boden vom Alkoven geflickt hatte, hab ich mich noch dazu entschieden eine weitere Schickt Multiplex Birke als Boden zu verlegen. Gesagt – getan:




Danach konnte das vorhandene Lattenrost, was einer der Vorbesitzt gebaut hat wieder einziehen. Ich habe aber noch links und rechts jeweils eine stabile Latte mit eingebaut, damit hier auch noch ein paar Kräfte aufgenommen werden. Die Latten sind auf dem originalen Rahmen, der Fahrerhaus und Alkoven am Ausschnitt verbindet verschraubt.



Den Ausschnitt vom Fahrerhaus aus habe ich auch noch mit einer Lochplatte verblendet, damit die Luft unter der Matratze zirkulieren kann und nichts anfängt zu schwitzen:



So, jetzt kann der Alkoven wieder eingerichtet werden . . . . wieder eine Baustelle abgehakt.
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29.03.2015, 20:53
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Heute gab es nicht so große Fortschritte am Womo die man wild mit Bilder dokumentieren könnte. Wir haben Kleinkram erledigt.

Ich habe den Alkoven wieder in Betrieb genommen, sprich Matratze rein und Rausfallschutz fürs Kind wieder installiert. Die Gardienenstange samt Gardienen durfte auch wieder rein, da will ich zwar auch noch was anderes machen, aber das kommt erst mit dem “großen” Wohnraumumbau.



Den Alkoven haben wir dann auch direkt mal getestet Wink.

Ansonsten wurde das Werkzeug und die Restmaterialien aus dem Wohnraum geräumt und der Wohnraum wurde geputzt. Außerdem habe ich im Motorraum noch das neue Kabel von der kontaklosen Züdung ordentlich verlegt und hab dann noch die Zündung mit der Zündzeitpunkpistole eingestellt.

Letzte Amtshandlung heute war dann das kleben der hinteren Scheibe am Aufbau. In Ermangelung einer neuen bzw. gebrauchten Scheibe muss das jetzt erstmal so halten. Aber ich denke das passt schon, ich hab da so nen Monsterklebegel von Pattex, das rockt.


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13.04.2015, 21:42
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Donath
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In den letzten Tagen war es ruhig hier, bzw. ruhig rund um meine Projekte. Wir waren mit dem Womo unterwegs, dazu aber demnächst mehr.

Gestern habe ich bevor ich das Womo in die Halle gestellt habe noch die Chance genutzt Gudrun wieder aus ihren Winterschlaf zu holen. Es ist April und somit Saison. Also raus mit der guten . . . Schlüssel rein rumgedreht . . . nix.

Protagonist denk: “Ach ja, hast ja die Batterie vor dem Einwintern abgeklemmt – hätteste zwischendurch auch mal laden können” also Haube auf und mit Entsetzen festgestellt nein du hast nicht die Batterie abgeklemmt. Arrrgggg . . .

Also überbrückt die gute und raus auf den Hof gefahren. Da stand sie dann heute Nacht und heute nach der Arbeit war ich ein Batterie besorgen. Die ist ja schnell wieder eingebaut:



Dann mal den Wagen angelassen . . . ach was solls . . . Proberunde! Ich sag euch Leute dieser rauhe und ungedämmte Sound des 3-Zylinders mit der doch zufriedenstellenden Entfaltung der 42 PS mach einfach Bock. Ich bin dann einfach mal ne Runde Serpentienen wieseln gefahren . . . Sonne, Faltdach auf, Radio auf Chocking on Illusions eingestellt und dann die Kiste einfach mal laufen lassen . . . wie hab ich es den Winter über vermisst.

Ein paar Bilder hab ich natürlich auch noch gemacht:






Demnächst dann wieder mehr von Gudrun.
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29.04.2015, 20:45
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Waschnewski
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Ich lese hier viel zu wenig Shocked
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01.05.2015, 22:34
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So, es gibt mal wieder etwas zu lesen vom Wohnmobil. Ja ich weiß, ich war wieder mal schreibfaul, deshalb versuche ich mal hier zusammen zu fassen was in den letzen Wochen so passiert ist.

Vor Ostern habe ich die Kedergummis vom Womo neu gemacht:



Das einziehen der Kedergummis ging mit einer abgeschnittenen Silikonspritze 1a.

Dann ging es über Ostern mit dem Womo in den Urlaub. Texel war angesagt – und auf dem Programm stand hauptsächlich entspannen, deshalb kein großer Bericht hier, nur ein paar Sachen rausgepickt …

Natürlich war Strand und Meer auf dem Plan, auch wenn das Wetter teilweise etwas rau war und noch zu kalt zum baden, am Strand abschmanden geht immer:







Klar der Minimi fand den Strand natürlich auch super und musste erst zum gehen überzeugt werden.

Da wir nicht nur am Oster WE da waren, sondern noch ein paar Tage vorher und nachher hatten, haben wir uns mal an einem der Hauptreisetage angesehen was für eine Masse Autos auf die Teso Fähre passt:



uch schön ist, dass es selbst auf Texel Oldtimer gibt und scheinbar lassen sich die Besitzer auch nicht von der neuen niederländischen Kfz-Steuer abhalten weiter ihre Wagen zu fahren. Besonders schön, den Pickup beobachte ich jetzt schon über Jahre, jedes mal wenn wir auf Texel sind, fahre ich an dem Haus vorbei wo er steht und schaue ob es ihn noch gibt. Würde ich genau so fahren . . . und auch in deutlich tiefer fahren ;-D :




Ansonsten noch ein paar Impressionen vom Campingplatz:




Mein persönliche Highlight war aber mein erster Flug in einem Flugzeug. Diesmal habe ich es mir nicht nehmen lassen einen Rundflug über die Insel zu machen. Ist auf Texel tatsächlich bezahlbar. War geil, wird auf jeden Fall beim nächsten Texelaufenthalt wiederholt:



Naja, leider geht jede schöne Zeit mal zu Ende, aber auf dem Rückweg zeigt die Sonne nochmal ein imposantes Schauspiel über dem Abschlussdeich – ist leider nicht so richtig mit der Handycam einzufangen:




Wieder zu Hause ging es dann wieder frisch ans Werk am Womo. Der Auspuff wurde getauscht und das Auto bekam sowohl innen als auch außen ein Grundreinigung. Die Fahrt nach Texel war im April und Ende April lief der Tüv vom Womo ab. Deshalb wurde er in die Mitsubishi Werkstatt meines Vertrauens gebracht und nach einem Tüvvorabcheck war klar, es ist nichts am Auto zu machen für den Tüv. Auch die AU packte er problemlos und dann war neben der normalen HU der Tag der Wahrheit gekommen. Und was soll ich sagen . . . seht selbst:




Nachste Woche wird er auf H umgemeldet . . . ich freue mich.
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04.05.2015, 21:38
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Gestern ging es mit Womo auf die letzte Tour mit Saisonkennzeichen. Die letzen 500 km vor der Ummeldung auf H führten uns nach Zwolle zum Treffen des Mitsubishi Celest Hobby Club.



An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch zum 25 jährigen Club Jubiläum!

Das Treffen ist immer ein kleines aber feindes Mitsubishi Treffen mit schönen alten Mitsubishis, BBQ und Teileverkauf. Denn der MCHC kauft Teilepakete auf, sortiert diese aus und verkauft nicht benötigte Teile weiter. Leider war das Wetter wechselhaft, was ein paar Leute veranlasste den Oldi in der Garage stehen zu lassen und mit dem neuen Wagen zu kommen.

Ich habe natürlich auch wieder eingekauft, zum einen hatte ich eine Sammelbestellung an Türblätterblechen für den L300 aufgegeben und weiterhin gab es noch Teile für meinen Lancer A170 (Grill, Heckstoßstange, Katzentreppe/Gurkenhoben):



Meine Favoriten des Treffen waren ganz klar der schwarze Lancer Turbo, die Kuperfarbene Celest und der Cordia Turbo:





Es war mal wieder schön gleichgesinnte Leute zu treffen und sich trotz Sprachbarriere gut über alte Mitsubishis zu unterhalten. Hatte ich erwähnt das ich die niederländische Sprache toll finde? Auf der Autobahn waren uns massig Busse mit Fußballfans entgegen gekommen, auf meine Frage was da los war kam die Antwort: “Becherfinale” – ich könnte immer noch feiern . . . natürlich war das Pokalfinale gemeint . . .

Auf jeden Fall war es ein schöner Nachmittag. Beim nächsten Treffen sind wir wieder mit dabei.

Den Gurkenhoben habe ich zu Hause natürlich direkt mal rangehalten:



Ich steh auf die Dinger . . . geil! Wenn es für alle meine Autos sowas gäbe, hätte ich wohl auch für jedes Autos einen.

Weiter Bilder vom Treffen gibt es hier http://www.retroschrauberbu.de/?p=7939 (unten im Beitrag).
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06.05.2015, 21:52
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Gestern sollte der große Tag sein und das Womo sollte offizielle auf H umgemeldet werden. Ich also auf Arbeit Bescheid gegeben, dass ich später komme und ab zur Zulassungsstelle. Dort war schon ordentlich Trubel, der Wartenummernautomat klappte nicht. WTF?

Nach ein paar Minuten stellte sich herraus, dass scheinbar ganix in der Zulassungstelle klappte. Gut ich dachte mir nen paar Minuten kannste ja warten. Nach ca. einer 1/2 Stunde kam dann die Aufklärung – totaler Systemausfall, nichts geht.

Das war wohl nix.

Heute war dann mein Frauchen nochmal aufm Amt. Nach nur 2 Studen Wartezeit war sie dann dran und konnte das Womo ummelden. Hat alles geklappt und das Womo darf jetzt stolz sein H zur Schau stellen:




Was mir beim Anbau der Kennzeichen aufgefallen ist, die Stadtplaketten tragen jetzt QR Codes und werden nach Aussage meiner Frau auch wie an der Supermarktkasse gescannt bevor sie aufgeklebt werden. Auch der Fahrzeugschein trägt jetzt einen ominösen Aufkleber mit nem Rubbelfeld, was man bei Abmeldung freirubbeln soll. Ist warscheinlich für die neu eingeführte Onlineabmeldung die es demnächst geben soll – na wenn das so gut funktioniert wie das System gestern . . .

Außerdem war ich noch im Baumarkt ne Schaumstoffmatte für das Womo holen, ich schlafe ja ab und an auch unten im Womo in der umgebauten Sitzgruppe und da war ne zusätzliche Matte für auf die originalen Polster meine Wahl, damit es was gemütlicher wird. Warum ich ab und an unten im Womo schlafe? Naja, grade bei Treffen ist nach geselliger Runde der Weg in den Alkoven mit Koordinierungsschwierigkeiten verbunden Wink.

Hier die Matte meiner Wahl:




Nen Überzug drüber gemacht, damit ein Bezug vorhanden ist der waschbar ist und 2 Schlüsselbänder zu einem Band umfunktioniert, damit die Matte tagsüber platzsparend im Alkoven untergebracht werden kann.




Das nächste Treffen kann jetzt kommen . . .
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13.05.2015, 19:03
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*meldung* wird weiterhin verfolgt und für Interessant befunden Cool
Mit Holländern komm ich auch prima hin, wllte ja mal deren Dialekt ( Laughing ) lernen...
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22.05.2015, 19:48
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Hab ich mal ein Semester gemacht, hilft schon ungemein.

Hier geht's demnächst wieder weiter wenn ich wieder zu Hause bin.
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14.06.2015, 12:34
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Hallo zusammen,

nach etwas vergangener Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Ich habe wieder einiges aufzuarbeiten. In den letzen Wochen ist doch einiges angefallen.

Es war mal wieder ein Womo-Urlaub angesagt. 2 Wochen in der Weltgeschichte rumfahren.

Aber bevor es los gehen konnte musste ersteinmal der Schlachter vom Hof. Also wurden noch die letzen Teile ausgebaut und der Schlachter mit Schrott gefüllt und dann auf dem Hof zur Abholung bereit gestellt:



Nach etwas hin und her mit dem Schrotti wurde er sogar dann doch an einem Vormittag abgeholt.

An Freitag vor Vatertag ging es dann für uns los mit unserer Womo Tour. Neben dem Womo nahmen wir auch den Bomber mit. Vorher wurden beide Fahrzeuge ordentlich mit Teilen beladen.





Am ersten Abend rissen wir ca. 170 km ab und nächtigten in Bad Nauheim auf einem Womostellplatz direkt am Wellenbad.



Dies nutzten wir am nächsten Tag bevor es dann weiter nach Anbach ging. Wieder ca. 230 km auf dem Guthabenkonto vom L300. In Ansbach hatten wir uns mit Sven verabredet. Sven ist der Hallenkumpane von meinem Kumpel Mo und wir hatten einen teuflischen Plan geschmiedet.

Ich hatte ja letztens berichtet, dass evtl. der Bomber abzugeben ist, da ich mich selbst mit der Fertigstellung des Lancers unter Druck setzten will, sonst wird der nicht bis Oktober fertig. Von Mo hatte ich den Bomber damals bekommen und er hatte bei mir Interesse gehäuchelt. Auch bei Sven hatte er dies getan und so schmiedeten Sven und ich folgenden Plan. Sven kauft den Bomber für nen kleinen Kurs von mir um den Wagen dann Mo als Dankeschön für seine stetige Hilfe zu schenken.

So parkten wir das Womo versteckt neben der Halle und buxierten den Bomber in die Halle.



Naja ich sag mal so – Überraschung geglückt. Mo war sichtlich überrascht.

Den Samstagabend ließen wir dann bei Mo mit Grillgut ausklingen.

Die zweite Übernachtung von Samstag auf Sonntag verbrachten wir dann im Womo in Mo´s und Sven´s Halle und so durfte ich nach dem aufwachen am Samstag Morgen folgenden Anblick genießen:




Einfach nur herrlich – stellt euch mal vor man hat die Butze in der Halle mit Fenster im Schlafzimmer was zur Halle zeigt – wäre geil, oder?

Am Sonntag ging es dann nach einer vorübergehenden Verabschiedung von Mo und Sarah weiter. Wir fuhren nach Denneloh ins Schloss, dort hat der Oldtimerclub, in dem Mo Mitglied ist ein Oldtimermuseum eingerichtet. Dort steht u.a. auch ein seltender 4 Türer Cuore von Mo aus der ersten Baureihe. Hier ein paar Impressionen aus dem Museum:









Von dort aus führte uns unsere Fahrt über die Autobahn 6 und die Bundesstraße 290 nach Bad Mergentheim.

Unterwegs sichteten wir noch ein L300 Womo, dessen Besitzer auch direkt zum Fahrzeug kam, als er sah das ich ihm einen Flyer an die Karre gepappt habe. Nach einem kurzen Gespräch hatte ich in auf Forum und Treffen hingewiesen und wir fuhren weiter.



Nach einer Übernachtung auf dem Frestplatz in Bad Mergentheim, bei denen mir der Parkscheinautomat mal eben 5 Euro abgezogen hat (neuen 10 Euroschein reingesteckt – angezeigt wurde 5 Euro eingeworfen – haben das Geld aber nach Beschwerde bei der Touriinfo wieder bekommen) ging es am nächsten Tag in den ortsansäßigen Tierpark:





Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Wertheim, wir wollten uns mal bei Expo Camp umschauen, ein paar Kleinigkeiten wie Schnappschlösser und Türfeststeller haben wir dort auch gekauft. Eigentlich wollten wir auch auf den kostenlosen Womostellplätzen bei Expo Camp übernachten – aber nach ca. 1 Stunde waren wir das Schaulaufen der 100.000 € und aufwärts Womofraktion so leid, dass wir einen nahegelegenen Campingplatz aufsuchten. Diese Luxuswomofahrer parkten sich eng an eng in den Parkreihen um uns rum, nur direkt neben uns wurden jeweils 2 Parkplätze freigehalten . . . . aber stimmt, der L300 ist ja auch ansteckend!

Aber der Campingplatz war auch eine sehr gute Wahl, wir konnten in Sichtweite zum Wasser stehen, es gab ein super Restaurant am Platz und die Mitarbeiter waren nett.




Wir hatten tatsächlich überlegt noch länger dort zu bleiben, aber das L300 Treffen rief.

Gut, es war erst Dienstag und das Treffen startete offiziell erst am Donnerstag, aber die Vorfreude brachte uns dazu schon am Dienstag nach Miltenberg zu fahren, natürlich über Land.

Miltenberg ist ein schickes Städtchen und das L300 Treffen war wir immer super. Am Dienstag waren wir bereits 3 Womos, am Mittwoch vor den Treffen 15 Womos und beim Treffen waren über 30 Fahrzeuge – was für L300 Verhältnisse schon ne krasse Geschichte ist. Auch Sarah und Mo waren vor Ort, auch wenn der Rudi noch lange nicht fertig ist. Hier mal ein paar ausgesuchte Impressionen vom Treffen, denn das Treffen würde eigentlich einen eigenen Bericht füllen, dass sprengt aber hier den Rahmen in diesem Reisebericht:








Das Treffen ging für uns also von Dienstag Mittag bis Sonntag Vormittag. Da brachen wir mit Mo und Sarah auf um von Miltenberg nach Busek zu fahren. Dort war das zweite Treffen, welches wir auf unserer Tour besuchen wollten, das Nippon Classic Treffen.

Auch dieses Treffen war wir immer sehr gut, die Hobby- und Sammlerwelt ist ein super Gelände für soetwas und auch ohne Treffen einen Besuch wert. Im Kellergeschoss und auf dem Freigelände gab es dann wieder jede Menge fernöstliches Blech zu begutachten, hier auch wieder nur ein paar Impressionen:










Leider ist das Nippon Classic nur von 10 bis 16 Uhr, also hieß es dann am Nachmittag für uns abrücken. Unsere Tour führte uns weiter Richtung osten, wir wollten noch nach Sachsen zum Familienbesuch. Zwischenstopps hatten wir uns wie immer keine festen eingeplant, also fuhren wir wieder solange bis wir der Meinung wares es reicht für den Tag.

Wir fuhren ein Stück vor Eisenach von der A4 ab und landeten an der ehemaligen deutsch/deutschen Grenze im Kaliabbaugebiet. In Herigen fanden wir einen verträumten Campingplatz mit Ausblick auf die furiose Kalihalde und einer interessanten Geschichte. Der Pächter des Platzes hatte vor ein paar Jahren den Platz aufgegeben, die Dauercamper unter der Führung des Niederländers Jo übernahmen dann die Leitung des Campingplatzes.

Auf dem Campingplatz war es dann tatsächlich so ruhig und entspannt, dass wir auf 3 Nächte verlängerten.






Die Tage verbrachten wir dann im benachbarten Allwetterbad, im örtlichen Museum und mit erkunden der Gegend.

Am Mittwoch wollten wir dann weiter nach Sachsen, aber vorher wollten wir uns noch Point Alpha anschauen, eine US Kaserne, direkt an der ehemaligen Grenze. Auch von hier ein paar Bilder, die 2 Museen die da jetzt zu finden sind, sind auf jeden Fall zu empfehlen:









Vor dort aus ging es dann über den Rennsteig wieder auf die A4 und dann weiter nach Sachsen.

In Sachsen bei der Familie kam dann die Frage auf, ob wir nicht die Schwalbe meiner Frau mitnehmen wollen. Wir hatten schon lange damit geliebäugelt, aber diesmal war die auch die Möglichkeit gegeben, weil wir das Womo mit Mopetträger hinten dran mit hatten. Gut, die Entscheidung war schnell getroffen, wenn ich sie ans laufen bekommen, nehmen wir sie mit. Also Spritfilter und Zündkerze gereinigt, neuen Sprit rein und nachdem der Vergaser über gelaufen ist, habe ich auch provisorisch noch den zum Taucher gewordenen Schwimmer gelötet. Startversuch . . . . läuft. Geilo – letztes Versicherungskennzeichen von 2001 drauf und die sie läuft wieder . . .

Also auf den Träger geschnallt und in den Westen improtiert Very Happy





Am Pfingstmontag ging es dann zurück nach Hause, in den etwas über 2 Wochen haben wir somit also ca. 1700 km abgerissen.

Um den Urlaub noch ausklingen zu lassen, hatten wir uns auch den Dienstag noch frei genommen. Und nach über 2 Wochen Altauto um mich rum, wurde ich dann plötzlich in die Neuzeit zurückgerissen, denn wir gaben den Lancer meiner Frau ab und holten ihr neues Auto, einen Honda Civic Tourer ab. Ade Lancer Kombi, hallo Civic Tourer:






Soweit zum Urlaub über Pfingsten, was danach passierte ist eine andere Geschichtet . . .
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14.06.2015, 13:25
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Ich war letztens auf Teiletour für die Gudrun. Ich habe eine Dachgrundträger, einen Satz wirklich richtig gut erhaltene Kreuzspeichenalus, einen Satz Radmuttern, eine Wischwasserpumpe und etwas Literatur ergattert.






Die Kreuzspeichenfelgen packte ich direkt wieder in das Womo, den die nahm ich mit auf das Jacatu Treffen. Denn die Kreuzspeichenfelgen waren nur gekauftes Tauschmaterial.

Ich hatte ja Kreuzspeichen als nicht passend für die Gudrun eingestuft . . . also zumindest die silbernen . . .

Wir hatte ja beim Umbau von Gudrun mal ein paar goldenen Kreuzspeichenfelgen vor den Wagen gestellt:



Und wenn man jetzt grade mal die Chance hat gute Kreuzspeichenfelgen zu ergattern . . dann könnte man doch was anleiern . . .

Naja, Ende vom Lied war dann eine Tauschaktion auf dem Jacatu – nun wird Gudrun bald auf diesen Felgen hier rollen:





Ein Satz goldener Kreuzspeichen, extra für Gudrun aufgearbeitet . . . denn den originalen goldenen Satz wollte Mo natürlich nicht rausrücken.

Außerdem hatte ich von der letzten Urlaubstour auch noch einen Satz Tieferlegungsfedern für die Gudrun mitgebracht, auch hier wieder an Dank an Mo. Auch die warten jetzt darauf in Gudrun eingebaut zu werden.


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14.06.2015, 14:21
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Heute berichte ich mal vom fit machen der Schwalbe. Wir hatten sie ja beim letzten Ostbesuch mitgenommen. Die Schwalbe hat ursprünglich meine Schwiegermutter zur Jugendweihe neu geschenkt bekommen. Danach nutzte Sie meine Frau und zeitweise mein Schwiegervater. Seit 2001 stand sie nun im Schuppen.

Bevor sie nun wieder auf die Straße darf, sollen ersteinmal ein paar Sachen neu gemacht werden.

Zum laufen hatte ich sie ja schon mal gebracht. Aber erstmal stand die Bestellung der neuen Teile auf dem Plan:



Als erstes wurden dann die neuen Schlösser für die Sitzbank und das Lenkerschloss verbaut. Mit neuen Kedergummis:







Dann ging es daran die Räder und Bremsen aus dem Bock raus zu reißen. Dafür stellte ich die Schwalbe auf den Hubwagen, damit die mir ohne Räder nicht im Weg rumsteht:



Als ich die beiden Felgen draußen hatte und die Reifen runter gebaut hatte, dachte ich mir: “So kannste die nicht wieder einbauen.” Also ab mit der ersten Felge an die Poliermaschiene und danach dann noch die Speichen schwarz streichen. Sieht dann so aus:





Und dann den neuen Reifen drauf. Ich hatte erst mit Weißwandreifen geliebäugelt, hab mich aber dann doch für originale Optik entschieden.



Leider bin ich aktuell gesundheitlich angeschlagen, somit konnte ich das zweite Rad noch nicht fertig machen.

Was aber auch schon gute Vortschritte gemacht hat sind die Bremsen, die wurden mit geschlitzten Belägen erneuert, vorn sowie hinten und die Deckel bekamen ihren ersten Anstrich in schwarz ab:





Desweiten habe ich mir eine fast komplette neue Karosse für die Schwalbe organisiert. Allerdings liegt die noch in Leipzig und das Knieblech fehlt noch. Wenn ich die Teile dann hier habe und noch ein Knieblech organisiert habe, wir die Schwalbe auch ein andere Farbe bekommen – also eine andersfarbige Karosse.
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21.06.2015, 22:06
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Mich hat eine Email aus Ansbach erreicht, mit einer Vorschau was Gudrun noch erwartet.

Gudruns neue Kleider quasi.

Vorbereitung der Motorhaube:



Anpassung der Heckklappe für den Vestatec Spoiler:






Grundierung & Füller:




Die Heckklappe wurde noch von Schloss und Heckwischer befreit und auf der Haube wude noch eine Maskierfolie angebracht, die ich bei Rico von rsmedia geordert hatte, nach meiner Vorgabe. Und dann gab Mo wieder Gas und es wurde bunt:




Wenn ich die Haube so sehe, frage ich mich ersthaft ob ich die Haube verbauen soll oder lieber über die Couch oder übers Bett hängen soll . . . .
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28.06.2015, 22:39
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Juhuu, der Bote im mattschwarzen T4 war da und hat mir die Teile für Gudrun gebracht. Somit konnte ich die alte rostige Heckklappe von Gudrun endlich entfernen . . . die hat Bedarf an neuem Blech:




Die Scheibe wurde natürlich vorher ausgebaut und nach einer gründlichen Reinigung durch meinen Mitschrauber, mit einem neuen Dichtgummi, in die neue Heckklappe eingebaut. Dann die Heckklappe auf dem Auto montiert und vorher noch das Heckklappenschloss im Heckblech gegen eins mit Fernentriegelung getauscht. Mangels einem passenden Seilzug wurde ein Motorhaubenzug eines Cuore L701 verbaut – geht auch und hat Stil – Entriegelung ab jetzt zwischen den Beinen des Mitfahrers hinten auf der Beifahrerseite Very Happy. Auch das einstellen der Heckklappe ging gut von statten. Dann noch den Heckspoiler montiert und fertig ist die neue Heckansicht . . . wäre ich 15 Jahre jünger, würde ich sagen: “Leider geil!”:




Heckklappe clean – Schloss und Wischer haben ihr zweites Leben im Ersatzteillager angetreten:



Die Oberseite des Spoilers ist passend zum Dach schwarz.



Weiter im Text, die neue Haube musste auch montiert werden. Leider passte sie nicht so richtig, das Haubenschloss schloss nicht auch trotz ausgereiztem Verstellbereich. Um einen ordentlichen Haubenabschluss zu bekommen muss das Schloss aber noch höher. Aber in das gute L80 Haubenschloss Langlöcher rein machen? Eigentlich nicht. Ein Blick in das Lager zeigte, dass ich noch ein Coure L501 Haubenschloss da hatte. Optisch gleich, also Langlöcher reingepimpt und verbaut und siehe da, die Haube schließt. Dabei fiehl dann auch auf, dass das L501 Schloss nicht gleich ist, denn seit dem Umbau auf Vorfacelift, hatte ich das Problem, dass die Entriegelung vom Habenschloss hinter der dicken Strebe vom Kühlergrill war. Sehr fummelige Angelegenheit. Beim L501 Schloss liegt der Entriegelungshebel höher, so das man nun wieder wie gewohnt mit einem Griff unter die Haube entriegeln kann. Aber was quatsche ich hier so rum . . . ihr wollt sicher Bilder sehen:




Ich finds geil. Und da die neuen Teile dann doch auch schon fast 30 Jahre alt sind, gab es direkt noch Fluidfilm für alle Falze:




An dieser Stelle nochmal ein dickes Danke an Mo für die tolle Lackierarbeit und den Support rundherum.

Heute habe ich dann noch ein paar Kleinigkeiten an der Front gemacht. Auf dem Kühlergrill musste ja noch die Linie der Haube weitergeführt werden. Dafür hatte ich noch originalen R09 Lack von Mo, welchen ich mit der Airbrushpistole aufgebracht habe. Dann habe ich den Daihatsu Schriftzu noch vom Kühlergrill entfernt und da ich den originalen 1986er Schriftzug nicht versauen wolle, bekam er eine Dusche mit Sprühfolie, die ist ja bei Bedarf wieder abziehbar. Und für den Nebelscheinwerferausschnitt auf der Fahrerseite schnitt ich noch ein Blech zurecht, etwas gebogen und dann hinten 3 selbstgebogenen Klammern angeschweißt. Diese Blende dann gefüllert und lackiert. Von hinten mit einem x-beliebigen roten Lack ausm Fundus. Von vorn war dann die Frage ob ich auch R09 lackiere, aber da die Airbrushpistole nach dem Strich lackieren anfing rum zu spacken (Deckel durch Druck immerwieder abgesprungen) und ich es nicht in den Griff bekam, schaute ich nochmal meine Lackdosen durch. Bei RAL 3001, welches ich mal für meinen ehemaligen Colt C50 gekauft hatte wurde ich fündig. Ziehmlich passend die Farbe. Dann also Lack und Klarlack drauf und gut. Hier die Teile beim trocknen:



Die Blende wurde dann von hinten noch mit Polsterung beklebt, damit sie mir nicht den Lack auf der Stoßstange durchscheuert:



Dann die Blende eingeklickt und die obere Lasche umgebogen und danach konnte auch der Kühlergrill sammt Schriftzug verbaut werden:



Und hier dann das aktuelle Ergebnis, wie die Front jetzt aussieht:






Somit ist die Front so wie ich mir das ausgemalt habe . . . da gehe ich heute hoch zufrieden ins Bett Very Happy.
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28.06.2015, 23:09
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Es gibt so einige Dinge, da weiß man garnicht warum man sich so lange rundrum drückt. Ich hatte vor . . . uff . . . jetzt bestimmt schon einem 3/4 Jahr den Längsträger der Fahrerseite von meinem Lancer F geschweißt und den Längsträger der Beifahrerseite entrostet. Es war alles schon versiegelt und lackiert, es fehlte nur noch die Hohlraumkonservierung und die Heckstoßstange, dann könnte die Kiste eigentlich mal bei Tüv für nen H Kennzeichen vorgestellt werden.

Naja, unter massiven Druck meiner Frau und vorallem von Mo wurde das dieses WE erledigt Very Happy. Die Längsträger wurden (zugegebenermaßen etwas übertrieben) von Innen und Außen versiegelt:




Und dann konnte die Heckstoßstange wieder drauf:



Somit wäre er eigentlich fürn Tüv startklar. Wahrscheinlich werde ich vorher nochmal die Werkstatt, die dann auch den Tüv machen soll nochmal drüber schauen lassen. Nicht das ich noch was übersehen habe.

Außerdem hatte ich letztes Jahr die originalen Felgen vom Lancer F an Mo verliehen, damit der seinen Charmant da drauf stellen könnte, während er seine Felgen aufarbeitet.

Nunja, zum Jacatu hat er mir die Felgen wieder mitgebracht:





Und natürlich konnte Mo seine Finger wieder nicht still halten . . . nicht das ich gebrauchte Felgen wieder bekomme, nein, die sind jetzt wieder wie neu. Gestahlt, abgedichtet und in grob Metal lackiert. Ich bin schon gespannt wie die Felgen auf dem Wagen aussehen . . . .
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